Frühindikatoren 06.07.2017

Publizierdatum: 6. Juli 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.4786.1512.43312.4543.1443.4782.14025.44019.969
-0,01%+0,67%+0,15%+0,13%-0,11%-0,03%0,15%-0,32%-0,56%
  • USA im äußersten Fall zu militärischer Gewalt gegen Nordkorea bereit
  • FED hadert vor angepeilter Zinserhöhung mit niedriger Inflation
  • Frankreich will sich in Kürze von Unternehmensbeteiligungen trennen
  • Volvo setzt ab 2019 bei neuen Modellen auf Elektromotoren

Guten Morgen... USD 1,1340...Die OPEC kann das Ölangebot verknappen, poltischen Einfluss geltend machen und die Märkte beeinflussen. Rechnen kann sie offenbar nicht. Die Börsen tendierten kaum verändert. Aktien von Energiekonzernen standen angesichts des kräftigen Ölpreis-Rückgangs unter Druck, Technologiefirmen legten hingegen zu. Berechnungen, wonach die Opec-Länder im Juni mehr Öl als im Mai ausgeführt haben, belasteten das Rohöl. Goldman Sachs hat ihr Kursziel für Tesla (-7,2%) auf 180 Dollar gesenkt und behielt die Empfehlung ''verkaufen'' bei. Die von der FED angestrebte Vollbeschäftigung ist bei einer Arbeitslosenquote von zuletzt 4,3% de facto erreicht. Doch bei der Inflation ist die FED noch nicht soweit: Sie strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an. Die Notenbank achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten außen vor bleiben. Dieser Wert lag im Mai mit 1,4% noch deutlich unter der Zielmarke. Einige Währungshüter befürchten, dass sich der geringe Preisdruck verfestigen könnte, wie aus den Protokollen der Juni-Zinssitzung hervorgeht. Die FED hatte den Leitzins auf der Juni-Sitzung angehoben und zugleich eine weitere Erhöhung für 2017 signalisiert. Sie kündigte zudem an, ihre auf 4,5 Billionen Dollar angeschwollene Bilanz ab diesem Jahr allmählich abzubauen. Wie aus den Protokollen hervorgeht, drängten einige Währungshüter darauf, bereits bis Ende August den Termin für den Startschuss dafür bekanntzugeben. Andere waren dafür, damit noch länger zu warten. Frankreichs Regierung will in den kommenden Monaten damit beginnen, Anteile an Unternehmen im Umfang von etwa zehn Milliarden Euro abzustoßen. Die USA sind nach den Worten ihrer UN-Botschafterin im äußersten Fall bereit, Nordkorea mit militärischen Mitteln zur Abkehr von seinem Atomprogramm zu zwingen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,331%-0,160%0,26%0,90%
GBP0,304%0,666%0,95%1,33%
USD1,303%1,751%1,95%2,27%
JPY0,000%0,119%0,11%0,28%
CHF-0,724%-0,486%-0,22%0,25%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,48%0,21%-0,60%
UK1,26%1,24%0,31%
USA2,32%2,44%1,40%
Japan0,09%0,05%-0,11%
Schweiz-0,02%-0,19%-0,80%
EURUSD
USD1,1339-
CAD1,47101,2972
GBP*0,87621,2936
CHF1,09420,9650
AUD*1,49160,7599
JPY128,12113,00
SEK9,63218,4948
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d161,93
Öl Sorte Brent in USD/Fass48,15
Gold in USD/Feinunze1.226,53
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E5,70%3.290,52
S&P 5000,29%2.249,26
NIKKEI0,41%19.114,37

Rohölpreis Sorte WTI in US-Dollar je Fass

Rohölpreis Sorte WTI in US-Dollar je Fass

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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