Frühindikatoren 06.07.2018

Publizierdatum: 6. Juli 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.3577.5862.73712.4643.2623.4412.19728.04721.790
+0,75%+1,12%+0,86%+1,19%+0,20%+0,85%+0,39%-0,48%+1,13%
  • Vor Nato-Treffen harte Haltung Trumps gegen Russland angedeutet
  • FED erörtert auf Zinssitzung Rezessionsrisiken und Handelsstreit
  • US-Strafzölle gegen China treten in Kraft - China reagiert mit Gegenmaßnahmen
  • Agenturen - Iran reichen EU-Vorschläge für Erhalt von Atomdeal nicht

Guten Morgen...1,1690 USD...Light up, light up! As if you have a choice. Even if you cannot hear my voice, I'll be right beside you. Dear! Leona Lewis. ''Run''. Light up: Neue Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU hat die Börsen beflügelt. Anleger setzten darauf, dass die Autobauer in Europa um höhere US-Einfuhrzölle herumkommen. Sehr fein. Dies löste eine Rally bei europäischen Autowerten aus, die auf die Wall Street übersprang. Der US-Botschafter in Deutschland brachte einen Komplettverzicht auf Autozölle ins Gespräch. Einige Analysten zeigten sich regelrecht begeistert von der Aussicht auf einen vollständigen Freihandel von Fahrzeugen und Autoteilen zwischen den USA und der EU. Der europäische Index für die Autobranche kletterte um 3,4%. Natürlich profitierten auch Aktien von Zulieferfirmen (Osram +8%, Leoni, Schaeffler und Hella je +3%). Selbst die Commerzbank (+2%, -97% vom Allzeithoch), man kann das kaum glauben, legte zu, obwohl deren Tage im Dax nach drei Jahrzehnten gezählt sein könnten. Das DAX-Gründungsmitglied könnte, könnte auch nicht, aus dem Leitindex fliegen und vom Zahlungsabwickler Wirecard (+5%) ersetzt werden. Der US-Konzern Praxair (+3%) verkaufte sein Europageschäft an die japanische Taiyo und kommt damit der Fusion mit dem deutschen Rivalen Linde (+5%) näher. Gefragt waren erneut Techfirmen (Intel +2,6%), wohl auch, weil einige Anleger nun auch auf eine Entspannung im Handelskonflikt der USA mit China setzen, obschon heute die die von Trump angekündigten Zölle auf chinesische Waren im Volumen von 34 Milliarden Dollar in Kraft treten. Chinas Regierung hat ''den notwendigen Gegenangriff'' verkündet. Die USA hätten laut Handelsministerium ''den größten Handelskrieg in der Wirtschaftsgeschichte'' eingeleitet. Der Dollar tendierte geringfügig schwächer.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,181%0,26%0,84%
GBP0,707%0,996%1,30%1,51%
USD2,339%2,784%2,85%2,88%
JPY-0,042%0,117%0,07%0,22%
CHF-0,727%-0,518%-0,14%0,36%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,30%0,42%-0,67%
UK1,25%1,19%0,72%
USA2,84%2,41%2,55%
Japan0,03%0,05%-0,12%
Schweiz-0,11%-0,07%-0,75%
EURUSD
USD1,1692-
CAD1,53591,3133
GBP*0,88421,3221
CHF1,16140,9930
AUD*1,57960,7401
JPY129,44110,71
SEK10,24308,7608
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass77,21
Gold in USD/Feinunze1.254,41
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-1,80%3.503,96
S&P 500+5,03%2.673,61
NIKKEI-0,04%22.764,94

Commerzbank

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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