Frühindikatoren 06.07.2020

Publizierdatum: 6. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.82710.2083.13012.5282.2733.2941.74126.24822.679
+0,36%+0,52%+0,45%-0,64%-0,68%-0,77%-1,42%+3,45%+1,67%
  • Virus - Australien schließt Grenze zwischen New South Wales und Victoria
  • Trump kündigt weitere grosse Wahlkampfveranstaltung an
  • Brasilien - mehr als 1,6 Millionen Infizierte und knapp 65.000 Todesfälle
  • Argentinien will im Kampf gegen Staatspleite Gläubigern neues Angebot machen

Guten Morgen...Die Börsenreaktion in China auf den Virus und den Streit mit den USA ist für all jene überraschend, die sich für unüberraschbar halten. Die asiatischen Aktien steigen heute wie eine Rakete. Der chinesische Shanghai Composite Index legt zur Stunde um 4,3% zu. Auf Euro-Basis hat der Index seit Jahresbeginn bereits über 30% (!) gewonnen. In Griechenland würde so eine Bewegung als Gottesbeweis gelten. China Mobile (+5,2%) waren gesucht. China gehört allerdings zu jenen wenigen Börsenplätzen, die sich noch immer unter ihrem langfristigen Trend befinden. Eine Reihe von Wirtschaftsdaten aus dem Juni hat die Erwartungen übertroffen. Steigende Coronavirus-Fälle in den USA beeinflussten die Märkte dagegen kaum. Allein in den ersten vier Julitagen haben 15 US-Bundesstaaten einen Rekordanstieg bei neuen Fällen von Covid-19 gemeldet, fast 3 Millionen Amerikaner haben sich bislang mit dem Virus infiziert und etwa 130.000 sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem chinesischen Dienstleistungssektor stieg im Juni überraschend stark auf 58,4 Punkte. Das ist der höchste Stand seit zehn Jahren. Seine Pendants für Deutschland und die Euro-Zone legten ebenfalls überraschend stark zu und lagen nur noch knapp unter der Schwelle von 50 Zählern, die Wachstum signalisiert. Außerdem wirkten die unerwartet starken US-Arbeitsmarkdaten vom Donnerstag nach. Am Freitag blieben die US-Börsen wegen der Vorfreude auf den Unabhängigkeitstag am Samstag geschlossen. Zu den Favoriten in Europa zählten Delivery Hero, der Essenlieferant stieg auf ein Rekordhoch. Der Zuwachs der Bestellungen im zweiten Quartal lag deutlich über den Erwartungen. Angehobene Produktionsziele für Atomstrom ließen die Titel des französischen Versorgers EDF um 5,6% ansteigen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,435%-0,238%-0,35%-0,16%
GBP0,112%0,422%0,25%0,38%
USD0,276%0,506%0,32%0,64%
JPY-0,047%0,108%-0,04%0,05%
CHF-0,680%-0,480%-0,52%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,43%-0,19%-0,68%
UK0,19%0,83%-0,09%
USA0,69%1,91%0,16%
Japan0,04%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,38%-0,47%-0,69%
EURUSD
USD1,1286-
CAD1,52771,3536
GBP*0,90331,2493
CHF1,06430,9428
AUD*1,62080,6962
JPY121,51107,66
SEK10,46709,2741
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,02
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,09
Gold in USD/Feinunze1.773,06
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,05%3.745,15
S&P 500-3,77%3.230,78
NIKKEI-3,88%23.656,62

Börse in Shanghai auf Euro-Basis mit Trend (SD +-1)

Börse in Shanghai auf Euro-Basis mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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