Frühindikatoren 06.09.2018

Publizierdatum: 6. September 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.9757.9952.88912.0403.2803.3162.13226.94022.490
+0,09%-1,19%-0,28%-1,39%-0,59%-1,3%-1,01%-1,12%-0,40%
  • DAX verliert den Kampf gegen Unterstützung
  • Flash-Crash am Krypto-Markt
  • Schwellenländer beherrschen die Schlagzeilen
  • USA: Dow stabil, Tech-Titel unter Druck

Guten Morgen...1,1630...Es stimmt nicht, dass alles teurer wird; man muss nur einmal versuchen, etwas zu verkaufen. Ein Zitat von Robert Lembke, das auf den Aktienmarkt derzeit ganz gut zutrifft. Der Dax kämpfte gestern um die wichtige Unterstützung bei 12.100 Punkten, dort hat das deutsche Börsenbarometer zwei Mal in den vergangenen Monaten (Ende Juli und Mitte August) wieder nach oben gedreht. Schlussendlich ging der DAX aber mit 12.040 Punkten aus dem Handel und die wichtige Bremszone damit verloren. Charttechniker sehen nun ein weiteres Abwärtspotential von 250 Punkten - dort lauert das Jahrestief 2018. Der EuroStoxx 50 rutschte um 1,30% auf 3315 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit fünf Monaten. Kräftige Abschläge verzeichneten Kryptowährungen: Der Bitcoin gab in den letzten 24 Stunden um mehr als 12% nach, während Ethereum um nahezu 20% zurücksetzte. Die Ankündigung der Krypotausch-Börse ShapeShift, eine Mitgliedschaft einzuführen, sorgte für Unruhe. War doch die ursprüngliche Idee der Krypto-Community, ein Zahlungsmittel zu schaffen, dass sich außerhalb betretener Pfade beziehungsweise ohne Regularien bewegen sollte. Eine Mitgliedschaft würde somit dem Urgedanken wiedersprechen. Neben den möglichen neuen Strafzöllen sind auch die Währungen der Schwellenländer ein beherrschendes Thema an den Märkten. Die Türkei und Argentinien kämpfen nach wie vor mit dem Verfall ihrer Währung, während sich Südafrikas Wirtschaft nun offiziell in einer Rezession befindet. Auf dem Börsenparkett herrscht zunehmend die Sorge, dass sich die Krisen auf andere Länder ausweiten könnte. In Amerika zeigte sich der Dow Jones stabil, während die Tech-Titel im NASDAQ mit einem Minus von 1,2% aus dem Handel gingen. Auch in Asien geht es mit roten Vorzeichen weiter. Somit dürften sich auch heute die Aktionäre schwertun, gute Preise beim Verkauf zu erzielen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,319%-0,167%0,29%0,88%
GBP0,801%1,039%1,33%1,54%
USD2,317%2,844%2,87%2,93%
JPY-0,038%0,138%0,11%0,30%
CHF-0,728%-0,518%-0,12%0,41%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,38%0,42%-0,58%
UK1,47%1,19%0,76%
USA2,91%2,41%2,65%
Japan0,11%0,05%-0,11%
Schweiz-0,07%-0,07%-0,74%
EURUSD
USD1,1630-
CAD1,53311,3183
GBP*0,90041,2911
CHF1,12870,9700
AUD*1,62130,7171
JPY129,52111,36
SEK10,53509,0590
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,44
Öl Sorte Brent in USD/Fass77,23
Gold in USD/Feinunze1.197,30
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-5,36%3.503,96
S&P 500+11,46%2.673,61
NIKKEI+3,11%22.764,94

DAX

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