Frühindikatoren 06.09.2019

Publizierdatum: 6. September 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.7288.1172.97612.1272.9313.4852.08926.62521.191
+1,41%+1,75%+1,30%+0,85%+0,78%+0,98%-0,55%+0,41%+0,50%
  • Hoffnung: China und USA vereinbaren neue Handelsgespräche
  • US-Industrie überrascht mit positiven Auftragsdaten für Juli
  • Aktien-Kaufwelle rollt um den Globus: Bis auf die Briten alles im Plus
  • Deutsche Unternehmen kämpfen mit den Folgen des Handelsstreits

Guten Morgen...1,1038...Bumm-Bumm-Boris: Dieser Spitzname passt derzeit besser zu Boris Johnson als zur ehemaligen Tennisikone Boris Becker, der sich den Titel aufgrund seines offensiven Spielstils erworben hat. Als eher aggressiv ist wohl der Verhandlungsstil von Boris Johnson zu bezeichnen. Bei den Kontrahenten und auch bei den eigenen Kollegen, die zum Teil Rebellen (Star Wars lässt grüßen) wurden, scheint die Verhandlungstaktik nicht so gut anzukommen. Drei krachende Niederlagen musste Boris Johnson in den letzten Tagen hinnehmen. Gestern ließ der streitsüchtige Premier dann verlauten, dass er lieber tot im Graben liegen würde, als eine Verlängerung zu beantragen. Die Frage, die sich nun stellt: Hat sich Boris Johnson verzockt oder war es von jeher sein Plan, die Briten an die Wahlurne zu drängen? Sollte sich durch die Neuwahl eine Konstellation ergeben, aus der er gestärkt hervorgeht, hätte er alles richtig gemacht. Eine ebenfalls sehr spannende Konstellation gibt es derzeit in Amerika. Vergleicht man die Rendite von 30-jährigen Staatsanleihen mit der Dividendenrendite vom S&P 500 dann bekommt man derzeit für beide Anlagen ca. 2%. Das ist erstmals in der Geschichte von Amerika der Fall. Unter diesem Aspekt sind amerikanische Aktien in Relation zu Anleihen attraktiv. Doch Schönheit allein ist nicht alles, es kommt auch auf die inneren Werte an. Der Dax bringt es derzeit auf eine Dividendenrendite von 3,3%, während die 30-jährigen Staatsanleihen leicht negativ rentieren. Schaut man jedoch genauer hin, kämpfen die deutschen Konzerne derzeit gehörig mit den Turbulenzen des Handelsstreits. Das Beratungsunternehmen Ernst & Young hat bezüglich der Gewinnprognosen im 1. Halbjahr eine Auswertung gemacht. Dabei haben 54 von 308 börsennotierten deutschen Unternehmen ihre Erwartungen nach unten korrigiert - so viele wie nie seit Beginn der Erhebung.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,441%-0,373%-0,46%-0,16%
GBP0,765%0,870%0,68%0,73%
USD2,102%1,891%1,34%1,44%
JPY-0,094%0,035%-0,17%-0,08%
CHF-0,867%-0,744%-0,79%-0,54%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,60%0,25%-0,83%
UK0,60%1,27%0,45%
USA1,57%2,69%1,54%
Japan-0,24%0,00%-0,29%
Schweiz-0,86%-0,17%-1,04%
EURUSD
USD1,1039-
CAD1,45871,3213
GBP*0,89581,2322
CHF1,08950,9868
AUD*1,61870,6817
JPY118,07106,96
SEK10,68869,6810
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d177,31
Öl Sorte Brent in USD/Fass60,96
Gold in USD/Feinunze1.517,10
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+16,11%3.001,42
S&P 500+23,34%2.506,85
NIKKEI+12,73%20.014,77

DAX: ZWISCHEN HOFFEN UND BANGEN

DAX: ZWISCHEN HOFFEN UND BANGEN

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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