Frühindikatoren 06.09.2021

Publizierdatum: 6. September 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.36915.3314.53515.7813.6624.2022.00026.03429.667
-0,21%+0,21%-0,03%-0,37%-0,08%-0,71%-0,38%+0,51%+1,85%
  • S&P500 tritt auf der Stelle: US-Arbeitsmarkt überrascht negativ
  • Deutsche Börse legt sich fest - zehn Neulinge verstärken den DAX
  • Japans Premierminister Suga will zurücktreten - Nikkei klettert weiter nach oben
  • Die asiatischen Aktienmärkte interpretieren die US-Arbeitsmarktdaten positiv

Guten Morgen... Ein Satz mit X - das war wohl nix oder doch? Der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hat sich im August angesichts der starken Ausbreitung der Delta-Variante unerwartet stark abgeschwächt. Es entstanden 235.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft, wie die Regierung am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 728.000 gerechnet. Im Juli waren noch mehr als eine Million Arbeitsplätze entstanden. Für die Börse müssen diese schwachen Daten jedoch kein Fluch sein. Ganz im Gegenteil, so könnte sich dieses Datenmaterial sogar als Segen für die Aktionäre erweisen. Denn damit scheinen der US-Notenbank die Hände gebunden oder zumindest dürfte sich ein Anziehen der Zinszügel als schwieriger erweisen als gedacht. Analysten gehen zwar weiterhin davon aus, dass die Fed das Tapering im September ankündigen wird, allerdings dürfte sich dann der tatsächliche Start dieser Maßnahme noch etwas hinauszögern. Neue Besen kehren besser - die Deutsche Börse hat am Freitagabend die Namen der zehn DAX-Neulinge bekanntgegeben. Diese wären: Airbus, Zalando, Siemens Healthineers, Symrise, HelloFresh, Sartorius, Porsche Automobil Holding, Brenntag, Puma, Qiagen. In rund zwei Wochen wird der DAX um diese Unternehmen aufgestockt, womit das deutsche Börsenbarometer dann auf insgesamt 40 Unternehmen kommt. Einer Reuters-Umfrage zufolge wird die EZB in dieser Woche das Tempo ihrer großangelegten Notfall-Anleihenkäufe verringern. Etwa 60 Prozent der befragten Volkswirte, also um genau zu sein 25 von 42 Ökonomen, rechnen damit, dass die Kaufgeschwindigkeit ab dem nächsten Quartal herabgesetzt wird. Die 17 Abweichler erwarten hingegen, dass das Tempo beibehalten wird. Zuletzt erwarben die Euro-Wächter im Rahmen das Programms Staatsanleihen, Firmenanleihen und andere Wertpapiere im Umfang von monatlich rund 80 Millionen Euro.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,548%-0,500%-0,32%-0,01%
GBP0,064%0,217%0,71%0,89%
USD0,116%0,223%0,85%1,31%
JPY-0,095%0,058%-0,02%0,06%
CHF-0,758%-0,597%-0,47%-0,16%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,36%-0,58%-0,71%
UK0,71%0,20%0,19%
USA1,33%0,91%0,21%
Japan0,04%0,02%-0,12%
Schweiz-0,32%-0,449%-0,74%
EURUSD
USD1,1866-
CAD1,48821,2541
GBP*0,85731,3842
CHF1,08560,9147
AUD*1,59690,7430
JPY130,28109,78
SEK10,15868,5597
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,17
Öl Sorte Brent in USD/Fass71,78
Gold in USD/Feinunze1.825,87
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+18,28%3552,64
S&P 500+24,27%3756,07
NIKKEI+4,68%27444,17

Nikkei weitet jüngste Klettertour aus

Nikkei weitet jüngste Klettertour aus

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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