Frühindikatoren 06.10.2020

Publizierdatum: 6. Oktober 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.14911.3323.40912.8282.1413.2201.66923.94723.425
+1,68%+2,32%+1,80%+1,10%+1,92%+0,92%+0,64%+0,75%+0,48%
  • Blatt - Weißes Haus lehnt strengeres Genehmigungsverfahren für Impfstoffe ab
  • Massenstellenabbau - Öl-Riese Exxon Mobil will 1.600 Arbeitsplätze in Europa streichen
  • Cisco-Konzern in Patentstreit zu Milliarden-Strafe verurteilt
  • Studie: Digitale Gewalt vertreibt Mädchen aus sozialen Medien

Guten Morgen. Tag der offenen Staatskasse: Für kräftigen Rückenwind sorgte an der Börse die Aussicht auf weitere Konjunkturhilfen in den USA. Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Pelosi, hatte zuletzt von Fortschritten bei den Gesprächen gesprochen. Das bewertet der Markt u.a. deshalb positiv, da ein Großteil der wichtigen Unterstützung aus der Vorrunde abgelaufen ist. Die Deutsche Börse legte als Reaktion auf den Wirecard-Skandal ihre Vorschläge zu neuen Regeln für den Dax vor. Dabei geht es unter anderem um eine Vergrößerung des Dax auf 40 Mitglieder, auch sollen nur noch nachweislich profitable Firmen in die erste Liga aufsteigen. Die Bedeutung des Börsenumsatzes als Kriterium für eine Index-Mitgliedschaft solle zudem sinken. Der Düngemittelhersteller K&S (+14%) ist beim Verkauf des Salzgeschäfts in Nordamerika auf der Zielgeraden, der Kaufpreis soll 3,2 Milliarden Dollar betragen. Die unter Beschuss des Leerverkäufers Fraser Perring stehende Leasingfirma Grenke (+17%) teilte mit, die Wirtschaftsprüfer von KPMG hätten für mehr als 98 Prozent der Guthaben Bestätigungen der Banken erhalten. Dagegen brachen in London die Aktien des Kinobetreibers Cineworld um mehr als ein Drittel ein. Der weltweit zweitgrößte Kinobetreiber schließt wegen der Pandemie vorübergehend alle seine Häuser in Großbritannien und den USA, das kostet etwa 45.000 Mitarbeiter den Job. Unklar ist, wann Cineworld die Kinos wieder öffnet. Die britische Vorsitzende der Impfstoff-Task Force, Bingham, sagte, Massenimpfungen seien die falsche Herangehensweise, da die Impfung bei gesunden Menschen, die wahrscheinlich keinen schweren Krankheitsverlauf zeigten, mehr Schaden als Nutzen anrichten könnte. Die britische Autoindustrie leidet stark unter der Corona-Krise. Die Zahl der Neuzulassungen ist auf den niedrigsten Stand in einem September seit 1999 gefallen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,509%-0,458%-0,44%-0,23%
GBP0,049%0,152%0,21%0,44%
USD0,220%0,349%0,36%0,75%
JPY-0,102%0,045%-0,05%0,04%
CHF-0,765%-0,600%-0,58%-0,35%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,50%-0,19%-0,69%
UK0,29%0,83%-0,02%
USA0,77%1,91%0,14%
Japan0,04%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,49%-0,47%-0,80%
EURUSD
USD1,1788-
CAD1,56191,3257
GBP*0,90761,2984
CHF1,07850,9148
AUD*1,64120,7182
JPY124,50105,61
SEK10,48258,8918
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,42
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,48
Gold in USD/Feinunze1.910,76
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-14,02%3.745,15
S&P 500+0,34%3.230,78
NIKKEI-3,10%23.656,62

K+S mit Trend (SD +-1)

K+S mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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