Frühindikatoren 06.10.2021

Publizierdatum: 6. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.31514.4344.34615.1943.7504.0651.98823.99327.453
+0,92%+1,25%+1,05%+1,05%+2,19%+1,73%+0,95%-0,46%-1,33%
  • US-Aktienmärkte können zulegen - Asiatische Märkte im Rückwärtsgang
  • Russland beginnt Dreharbeiten für ersten Spielfilm im All
  • Chinesischer Immobilienmarkt und Ölpreis drücken auf die Stimmung
  • Bayer meldet Erfolg bei Glyphosat-Prozess um Jungen in Los Angeles

Guten Morgen... Der US-Aktienmarkt setzte gestern zu einer Erholung an, die vor allem von Tech- und Bankwerten getrieben wurde. Bei den Tech-Unternehmen sah man gestern vermehrt Schnäppchenjäger, die bei dem einen oder anderen Prügelknaben der letzten Wochen zugriffen. Bei den Bankwerten spekulieren Investoren auf eine Zinswende, wovon viele Geschäftsmodelle der Finanzinstitute profitieren würden. Der Immobilienmarkt in China gleicht derzeit einer Domino-Rally, die sich in der Gewalt von Kleinkindern befindet. Sobald der erste Stein fällt, kommt wahrscheinlich ordentlich Bewegung rein. Doch es wackelt nicht nur ein Stein, aktuell gibt es mehrere Bauklötzchen, deren Standhaftigkeit Anlass zur Sorge gibt. Nicht nur Evergrande ist seinen Zinszahlung nicht nachgekommen, auch der kleinere Rivale Fantasia Holdings hat die Frist einer Zinszahlung ungenutzt verstreichen lassen. Damit nicht genug, gießen die Ratingagenturen weiter Öl ins Feuer, indem sie vor der Kreditwürdigkeit des Immobilienentwicklers Sinic warnten. Bleibt abzuwarten, ob die fragilen chinesischen Immobiliensteine weiter stehenbleiben oder ob doch noch einer fällt und welche Auswirkungen das dann auf den Finanzmarkt in China hat. Der IHS Markit-Einkaufsmanagerindex für die Service-Branche sank im September auf 56,2 Punkte von 60,8 Zählern. Das Barometer, das auch die Geschäfte der Industrie umfasst, fiel auf 55,5 Zähler von 60,0 Punkten im August und damit auf den tiefsten Stand seit Februar. Markit-Ökonom Smith erklärte, dass sich das Wachstum auch wegen der Lieferengpässe verlangsame. So dürfte die deutsche Wirtschaft im Sommerquartal um 3,0 Prozent gewachsen sein und zum Jahresende 2021 noch einmal um weitere 1,2 Prozent zum Vorquartal zulegen. Der Pharmariese Bayer plant Investitionen von über 400 Millionen Euro für neue Produktionskapazitäten zur Herstellung von Verhütungsmitteln.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,551%-0,491%-0,20%0,17%
GBP0,083%0,373%1,04%1,26%
USD0,124%0,237%1,05%1,54%
JPY-0,080%0,066%0,02%0,11%
CHF-0,764%-0,587%-0,34%0,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,19%-0,58%-0,70%
UK1,09%0,20%0,45%
USA1,57%0,91%0,29%
Japan0,08%0,02%-0,12%
Schweiz-0,13%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,1587-
CAD1,45991,2596
GBP*0,85131,3609
CHF1,07690,9293
AUD*1,59490,7264
JPY129,46111,73
SEK10,14918,7589
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,66
Öl Sorte Brent in USD/Fass82,63
Gold in USD/Feinunze1.753,57
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+14,42%3552,64
S&P 500+21,96%3756,07
NIKKEI-2,52%27444,17

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Alexander Adrian (Tel. +43-662-8684-2691) e-mail: alexander.adrian@schoellerbank.at

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