Frühindikatoren 06.11.2019

Publizierdatum: 6. November 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.4938.4353.07513.1493.2463.6772.11627.72223.304
+0,11%+0,02%-0,12%+0,09%+0,65%+0,31%+0,28%+0,14%+0,22%
  • US-Botschafter bei der EU verschärft Ukraine-Aussage gegen Trump
  • USA - Irans Atomanreicherung Schritt in die falsche Richtung
  • ESM-Chef fordert europäischen Fiskal-Puffer für Krisensituationen
  • UN-Studie - US-Schutzzölle kosten China 35 Milliarden Dollar

Guten Morgen...1,1080 USD...Ein Meeting (Treffen, bei dem viele Menschen leiden, während andere in der Regel sinnfreie Wortkaskaden über den Tisch ergießen) zum Thema Bankenunion scheint nun tatsächlich Früchte zu tragen. Finanzminister Scholz drückt bei einer Bankenunion aufs Tempo und signalisiert Kompromissbereitschaft bei der umstrittenen Einlagensicherung. Und das ist kein kleiner Schritt für einen deutschen Minister, betonte Scholz. Schließlich dürfe die EU nach dem Brexit mit seinem Londoner Finanzzentrum nicht von China oder den USA abhängig sein. Damit kreist die Glaubwürdigkeit für eine Bankenunion jetzt überhalb des Zahnfee-Mythos. Die US-Dienstleister erhöhten ihr Wachstumstempo im Oktober stärker als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex stieg gegenüber dem Vormonat von 52,6 Zählern auf 54,7 Punkte. In der Vergangenheit war es zumindest tendenziell ein gutes Zeichen für die Börsen, wenn die Einkaufsmanager-Indizes sich von zyklischen Tiefständen wieder erholen konnten. Die Börsen tendierten uneinheitlich. Investors have no love for Uber (-10%). Der Fahrdienst-Vermittler fährt in die falsche Richtung und machte wegen gestiegener Kosten erneut einen unschönen Milliardenverlust. Die in den USA notierten Aktien des Düsseldorfer Betreibers der Hotel-Suchmaschine Trivago (-18%) stand noch stärker unter Druck (Wechsel im Vorstand). Satans Drachenreiter haben auch bei Siemens Gamesa (-9%) vorbeigeschaut. Der Windturbinenhersteller zeigte sich für die weitere Entwicklung vorsichtig und kündigte ein weiteres Übergangsjahr an. Das ist ein Diminutiv für Katastrophenjahr für einige naive Tölpel vom Lande, so wie mir. Die Schmuck-Büchslein der Pandora wurde vom dänischen Schmuckhersteller Pandora geöffnet. Die Firma hat wegen der Unruhen in Hongkong und einer schwachen Nachfrage in den USA und Großbritannien seine Prognose gesenkt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,403%-0,278%-0,23%0,10%
GBP0,805%0,979%0,87%0,97%
USD1,894%1,967%1,61%1,72%
JPY-0,112%0,059%-0,07%0,05%
CHF-0,700%-0,518%-0,50%-0,15%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,31%0,25%-0,63%
UK0,77%1,27%0,58%
USA1,85%2,69%1,61%
Japan-0,08%0,00%-0,19%
Schweiz-0,45%-0,17%-0,74%
EURUSD
USD1,1075-
CAD1,45801,3164
GBP*0,85951,2884
CHF1,09960,9926
AUD*1,60630,6895
JPY120,72108,99
SEK10,68909,6497
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,53
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,61
Gold in USD/Feinunze1.485,31
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+22,51%3.001,42
S&P 500+27,03%2.506,85
NIKKEI+21,25%20.014,77

Pandora in DKK mit Trend (SD +-1)

Pandora in DKK mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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