Frühindikatoren 07.02.2019

Publizierdatum: 7. Februar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.3907.3752.73211.3253.0433.2132.07227.99020.751
-0,08%-0,36%-0,22%-0,38%+0,85%-0,07%-0,09%+0,21%-0,59%
  • Dieselskandal kostete VW bisher 28 Milliarden Euro
  • Überraschung - Frankreich will bei Nord Stream 2 gegen Deutschland stimmen
  • Massensterben von 20.000 Tieren - Rätselhaftes Vogelsterben in der niederländischen Nordsee
  • UBS verschiebt 32 Mrd Euro Vermögenswerte von UK nach Deutschland

Guten Morgen...1,1360 USD...Im Streit mit Trump über die Verteidigungsausgaben hat die deutsche Bundesregierung nachgegeben und die Opferzahlen nachgeliefert. Die Regierung hat sich im Namen des Steuerzahlers verbindlich zu einer Erhöhung der Investitionen in die Bundeswehr bis 2024 auf 1,5% des BIP bekannt. Das Versprechen platzt in die innenpolitische Diskussion über ein Milliarden-Loch in der Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre. In dieser fehlt - bis dato - unter dem Strich die Kleinigkeit von 24,7 Milliarden Euro. Die Börsenentwicklung war unspektakulär. Nach einer Reihe von Unternehmenszahlen waren die heftigsten Kursausschläge in der Techbranche zu beobachten. Snap (+22%) hat eine Stabilisierung der zuvor sinkenden Nutzerzahlen berichtet. Sehr fein. Zudem überraschten der um über ein Drittel gestiegene Umsatz bei einem gleichzeitig fast halbierten Verlust positiv. Für gute Stimmung im Halbleitersektor sorgte Microchip (+7,3%). Der CEO wertete das laufende Quartal als Boden für eine Trendwende zum Besseren für sein Unternehmen, ungeachtet des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Der Spielehersteller Electronic Arts (-13%) machte kein nettes Spielchen und hat sowohl mit seinen Zahlen als auch mit dem Ausblick enttäuscht. Auch der Streaming-Anbieter Spotify (-2,8%) bereitete den Anlegern keine sonderliche Freude und hat eine ziemlich verhaltene Umsatzprognose für das erste Quartal veröffentlicht. Bei den Standartwerten fielen die Reaktionen auf Zahlen weniger stark aus (GM +1,6%, gute Zahlen). Walt Disney (-1,1%) konnte selbst Mickey Mouse nicht helfen und hatte angesichts einer schwächeren Filmsparte und höherer Kosten für Streaming-Dienste zum Jahresende einen Gewinneinbruch verzeichnet. Beim Dax-Schwergewicht Daimler (-1,8%) gab es im vergangenen Jahr operativ 22% weniger Gewinn. Zugleich kürzt der CEO die Dividende.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,108%0,13%0,67%
GBP0,903%1,170%1,23%1,39%
USD2,738%2,962%2,55%2,67%
JPY-0,094%0,094%-0,02%0,14%
CHF-0,711%-0,513%-0,25%0,22%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,17%0,42%-0,56%
UK1,21%1,19%0,73%
USA2,69%2,41%2,52%
Japan-0,01%0,05%-0,15%
Schweiz-0,22%-0,07%-0,75%
EURUSD
USD1,1357-
CAD1,50401,3242
GBP*0,87811,2932
CHF1,13881,0024
AUD*1,60050,7097
JPY124,87109,91
SEK10,46149,2077
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,51
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,42
Gold in USD/Feinunze1.304,45
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+7,05%3.001,42
S&P 500+10,06%2.506,85
NIKKEI+4,38%20.014,77

Walt Disney in US-Dollar mit Trend (log. Skala)

Walt Disney in US-Dollar mit Trend (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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