Frühindikatoren 07.03.2018

Publizierdatum: 7. März 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.8847.3722.72812.1143.4453.3582.07030.23921.245
+0,04%+0,56%+0,26%+0,19%+1,23%+0,08%+0,44%-0,89%-0,81%
  • Weniger ist mehr? US-Senat stimmt für Aufnahme von Debatte zur Banken-Deregulierung
  • Banken - Starke Nachfrage nach Aktien von Siemens Healthineers
  • AT&S und FACC ziehen in den österreichischen Index ATX ein
  • Strafzölle - US-Notenbanker warnen vor Gefahren eines Handelskriegs

Guten Morgen...1,2420 USD... Die Börsen tendierten uneinheitlich. Der Euro legte kräftig zu. Gestützt wurde die Wall Street etwas von Hoffnungen auf eine Entspannung in Korea. Auslöser war die Ankündigung eines Gipfeltreffens zwischen Nord- und Südkorea Ende April. Es wäre das erste seit 2007. Führende Vertreter der US-Notenbank haben vor Gefahren eines Handelskrieges gewarnt. Alles was die Beziehungen zu Wirtschaftspartnern wie etwa Kanada und Mexiko belaste, schade den Interessen der USA. Jedoch betonten die Währungshüter, dass es noch zu früh sei, um auf Folgen für die Geldpolitik zu schließen. Die Aussichten für die US-Wirtschaft haben sich dank Trumps Steuersenkungen und der höheren Staatsausgaben verbessert und damit seien auch weitere Zinserhöhungen gerechtfertigt. Nach Tagen im Rückwärtsgang fuhren die Autowerte im Dax ins Spitzenfeld (VW +2,3%). VW profitierte von einer möglichen Aufspaltung des Konzerns. Einem Insider zufolge diskutiert das Management bereits mit den Eignern und dem Betriebsrat einen umfassenden Konzernumbau. Die Drohungen Trumps, auch Zölle für die Autoindustrie einzuführen, hatte die Autobauer zuletzt belastet. Rapide bergab ging es mit ProSiebenSat.1: Zum einen müssen die Aktien ihren Platz im DAX für Covestro räumen. Zum anderen wurde ProSieben vom Analysehaus Viceroy scharf angegriffen: Die Analysten, die nach eigenem Bekunden auf einen fallenden Kurs gewettet haben, kritisierten den Konzern als ''Kartenhaus'', dem mittels einer Kapitalerhöhung oder der Streichung der Dividende unter die Arme gegriffen werden müsse. ProSieben (-6,4%) wehrte sich gegen die Vorwürfe, die Teil einer Short-Seller-Attacke seien. An der Wall Street standen Target (-4,5%, das ist der zweitgrößte US-Einzelhändler) unter Druck. Das Weihnachtsgeschäft war überraschend schwach ausgefallen. Außerdem sorgte die Gewinnprognose für Enttäuschung.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,327%-0,191%0,46%1,09%
GBP0,596%0,915%1,38%1,62%
USD2,047%2,512%2,70%2,83%
JPY-0,054%0,106%0,09%0,24%
CHF-0,743%-0,531%0,00%0,50%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,68%0,42%-0,56%
UK1,52%1,19%0,81%
USA2,85%2,41%2,24%
Japan0,05%0,05%-0,16%
Schweiz0,11%-0,07%-0,88%
EURUSD
USD1,2420-
CAD1,60591,2929
GBP*0,89431,3885
CHF1,16410,9369
AUD*1,59160,7804
JPY131,22105,64
SEK10,20108,2118
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,25
Öl Sorte Brent in USD/Fass65,19
Gold in USD/Feinunze1.333,09
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-4,17%3.503,96
S&P 500-1,45%2.673,61
NIKKEI-3,86%22.764,94

ProSiebenSat.1

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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