Frühindikatoren 07.03.2022

Publizierdatum: 7. März 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
33.61513.3134.32913.0953.0303.5562.00021.13625.289
-0,53%-1,66%-0,79%-4,41%-3,97%-4,96%-3,37%-3,51%-2,68%
  • Ölpreise steigen auf Hoch seit 2008 - Möglicher Importstopp für russisches Öl
  • Chinas Außenhandel wächst langsamer - Unsicherheiten nehmen zu
  • Depression - Ökonomen - Russische Wirtschaft schrumpft im Quartal um 35 Prozent
  • Berlin - Lindner erwägt Wirtschaftshilfen für durch Sanktionen belastete Unternehmen

Guten Morgen...1916 Verdun. Britische Truppen verschießen 375.000 Granaten am Tag. Feldärzte berichten von einer neuen Krankheit. Sie nannten sie ''Shell Shock''. Kräftige, junge Männer, Soldaten, fangen schon beim kleinsten Lärm an, am ganzen Körper zu zittern. Shell Shock heißt das also. Jetzt ist alles wieder da. Granatfeuer, Bombenlärm. US-Außenminister Blinken hatte wegen der weiteren Eskalation des Kriegs neue Strafmaßnahmen wie einen Importstopp für Öl aus Russland gegen Putin ins Spiel gebracht. Derzeit lassen die Sanktionen just die größten russischen Finanzinstitute Sberbank und Gazprombank aus, über die all die russischen Energie-Geld-Transaktionen laufen. Einige Analysten fürchten eine weltweite Rezession falls Öl auf diesem Level längere Zeit verharren sollte. Das ist ein Angebotsschock der nicht ausgeglichen werden kann. Das läge auch daran, dass die Notenbanken ihre guten Karten schon im Spiel haben. Die Sanktions-Diskussionen lassen den Ölpreis immer weiter explodieren. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg auf bis zu 139,13 Dollar an (aktuell: 129,8 Dollar) und lag damit in der Nähe des Rekordniveaus von fast 150 Dollar aus dem Sommer 2008. Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren 200 Mrd. (!) Euro für die Klimawende und eine größere Unabhängigkeit von Öl- und Gas-Importen ausgeben. Damit soll auch der Umbau der Stahl-, Chemie und Zementindustrie in die Wege geleitet werden. Der Staat trägt die Mehrkosten für den Einsatz grüner Engerie. Wenn die Kosten umweltfreundlicher Herstellung über die Jahre sinkt und zugleich die Produktion mit Kohle oder Gas wegen Klima-Abgabe immer teurer wird, laufen die Verträge aus oder die Unternehmen zahlen sogar Geld zurück. Diese CCFDs (Carbon Contracts for Difference) gelten als Schlüsselinstrument für den Umbau der Industrie.













Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,520%-0,359%0,39%0,71%
GBP0,938%0,000%1,80%1,58%
USD0,610%1,353%1,65%1,75%
JPY-0,011%0,000%0,07%0,21%
CHF0,000%0,000%0,18%0,47%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,07%-0,18%-0,74%
UK1,22%0,972%1,06%
USA1,71%1,512%1,45%
Japan0,14%0,07%-0,05%
Schweiz0,18%-0,135%-0,48%
EURUSD
USD1,0880-
CAD1,38361,2715
GBP*0,82371,3205
CHF1,00180,9205
AUD*1,46810,7411
JPY125,06114,93
SEK10,78929,9158
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,96
Öl Sorte Brent in USD/Fass130,09
Gold in USD/Feinunze1.978,29
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E-17,27%4298,41
S&P 500-5,10%4766,18
NIKKEI-8,09%28791,71

Rohöl je 159 Liter Sorte Brent in USD

Rohöl je 159 Liter Sorte Brent in USD

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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