Frühindikatoren 07.05.2018

Publizierdatum: 7. Mai 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
+24.2637.210+2.66312.8203.4533.551+2.187+30.078+22.456
1,39%+1,71%1,28%+1,02%-0,64%+0,61%0,83%0,51%-0,07%
  • Berkshire Hauptversammlung - Starinvestor Warren Buffett bereitet seinen Abschied vor
  • Financial Times - Gespräche zwischen Swiss Re und Softbank stehen auf der Kippe
  • Zeitung - CDU und CSU lehnen europäischen Finanzminister ab
  • Widersprüchliche Signale im US-Handelsstreit mit China

Guten Morgen...1,1960 USD...Kursgewinne von Apple (+4%, Rekordhoch) und andere Techwerten haben am Freitag die US-Börsen gestützt. Analysten meinten, langsam werde den Investoren klar, dass die Unternehmensgewinne in diesem Jahr auch wegen der US-Steuerreform um etwa 20% zulegen könnten. Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten traten ebenso in den Hintergrund wie die Handelsgespräche der USA mit China. Berkshire Hathaway des US-Starinvestors Warren Buffett hat ihren Apple-Anteil auf 4,7% von 3,3% ausgebaut. Damit stieg sie zum zweitgrößten Anteilseigner auf. Berkshire selbst ist im ersten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Minus von USD 1,14 Mrd. Ein Jahr zuvor wurde noch einen Überschuss von USD 4,06 Mrd. verbucht. Buffett erklärte am Samstag den Verlust mit neuen Bilanzregeln, die die Bewertung der Aktienportfolios geändert hätten. Berkshire hielt zum Jahresende ein Aktienpaket im Wert von rund USD 170 Mrd. Der Betriebsgewinn kletterte dagegen um 49% (!) auf USD 5,29 Mrd. Der 87-jährige Buffett steht seit über 50 Jahren an der Spitze von Berkshire. In den USA wurden im April weniger neue Stellen geschaffen als vorausgesagt. Die Lohnentwicklung fiel etwas schwächer aus als angenommen. Die Verhandlungen zur Vermeidung einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China wurden ohne erkennbares Ergebnis vertagt. Die erneute Flut an Bilanzzahlen von europäischen Firmen lieferte Licht und Schatten. BMW (-0,6%) verdiente im ersten Quartal mit EUR 3,2 Mrd. Euro vor Steuern etwas weniger. BASF (+1,3%) profitierte dagegen zu Jahresbeginn von einem unerwartet starken Geschäft mit Basischemikalien, Öl und Gas. Europas Banken standen unter Druck. Die französischen Häuser BNP und Société Generale schnitten zum Jahresauftakt schlechter ab als ihre US-Rivalen, ihre Erträge gingen deutlich zurück.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,328%-0,190%0,36%0,96%
GBP0,673%0,949%1,34%1,55%
USD2,369%2,777%2,88%2,95%
JPY-0,031%0,119%0,09%0,24%
CHF-0,723%-0,517%0,00%0,44%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,54%0,42%-0,56%
UK1,40%1,19%0,77%
USA2,96%2,41%2,50%
Japan0,04%0,05%-0,13%
Schweiz0,01%-0,07%-0,75%
EURUSD
USD1,1955-
CAD1,53701,2856
GBP*0,88251,3544
CHF1,19530,9997
AUD*1,58930,7522
JPY130,46109,12
SEK10,52628,8029
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,08
Öl Sorte Brent in USD/Fass75,65
Gold in USD/Feinunze1.315,58
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E1,34%3.503,96
S&P 500-0,06%2.673,61
NIKKEI2,21%22.764,94

Berkshire Hathaway in US-Dollar mit Durchschnitt (log. Skala)

Berkshire Hathaway in US-Dollar mit Durchschnitt (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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