Frühindikatoren 07.06.2019

Publizierdatum: 7. Juni 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.7217.6162.84311.9532.9123.3382.09126.96520.887
+0,71%+0,53%+0,61%-0,23%-0,64%-0,05%+0,58%+0,26%+0,54%
  • US-Senatoren drängen Fed zu Ermittlungen gegen Trump und Deutsche Bank
  • Insider - Mexiko bietet USA Verstärkung von Grenztruppen an
  • Köln - Staatsanwaltschaft weitet Cum-Ex-Ermittlungen gegen Deutsche Bank aus
  • WHO - Jeder zehnte Erdenbürger wird durch verdorbene Lebensmittel krank

Guten Morgen...1,1260 USD...Man hat den Eindruck, als hätte man die Planung und den Zeitablauf bei den Handelsgesprächen der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg überlassen. Die Fortschritte bei den Verhandlungen mit Mexiko zur Begrenzung der illegalen Einwanderung reichen Trump nicht aus, um die angedrohten Strafzölle abzuwenden. Die Währung des mittelamerikanischen Landes ging auf Talfahrt. Trump droht derweilen auch China mit neuen Strafzöllen. ''Ich könnte noch mindestens um 300 Milliarden Dollar nach oben gehen, und das werde ich zur richtigen Zeit tun'', sagte er. Das wäre nicht besonders nett. Er werde die Entscheidung wahrscheinlich unmittelbar nach dem G20-Gipfel Ende Juni treffen. Die Wall Street allerdings hat erneut deutlich zugelegt. Warum steigen die Aktien angesichts des Handelskonfliktes? Achselzucken bei den Ökonomen. Der Dow-Jones-Index ist jetzt nur noch 4,5% von seinem Rekordstand entfernt! Die vielen Leerverkäufe der Hedgefonds funktionieren nur noch mit Notstromaggregat. Das ist doch alles nicht normal. Also wirklich. Draghi sagte, die EZB ist weit entfernt von einer Normalisierung der Geldpolitik, weil die Bedingungen nicht normal sind. Vor dem Hintergrund des eskalierenden Zollstreits und der Hängepartie um den Brexit hält sich die EZB weitere geldpolitische Optionen offen. Der Markt ist so froh, dass die EZB bereit ist. Laut Draghi ist die EZB für alle Fälle ''handlungsbereit''. Einige Ratsmitglieder hätten die Möglichkeit von Zinssenkungen angesprochen. Weitere Optionen seien Anleihenkäufe und eine Ausweitung des Zinsausblicks. Draghi sprach mit Blick auf den Handelsstreit von einer ''ausgeprägten Unsicherheit'', die auch die Finanzmärkte umtreibe. Dort werde der Streit auch als eine Art Zeitenwende erlebt, in der die seit dem Zweiten Weltkrieg herrschende ''multilaterale Ordnung'' ins Wanken gerate.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,323%-0,183%-0,14%0,26%
GBP0,786%0,974%0,87%1,02%
USD2,453%2,348%1,87%2,09%
JPY-0,066%0,075%-0,10%0,03%
CHF-0,711%-0,538%-0,59%-0,20%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,23%0,25%-0,65%
UK0,83%1,27%0,54%
USA2,12%2,69%1,88%
Japan-0,12%0,00%-0,20%
Schweiz-0,49%-0,17%-0,82%
EURUSD
USD1,1266-
CAD1,50391,3350
GBP*0,88721,2697
CHF1,11730,9913
AUD*1,61620,6971
JPY122,17108,44
SEK10,62109,4273
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,39
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,55
Gold in USD/Feinunze1.332,55
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+11,21%3.001,42
S&P 500+15,45%2.506,85
NIKKEI+7,38%20.014,77

Dow Jones Index in US-Dollar

Dow Jones Index in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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