Frühindikatoren 07.08.2017

Publizierdatum: 7. August 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
22.0936.3522.47712.2983.2603.5072.18427.69320.065
+0,30%+0,18%+0,19%+1,18%+0,27%+1,18%+0,47%+0,47%+0,57%
  • EU-Kommissar Öttinger: Autobauern drohen Strafen, die weh tun
  • VW-Mitarbeiter bekennt sich in den USA schuldig im Abgasskandal
  • US-Beschäftigung: Stellenwachstum übertrifft Prognosen
  • Brexit: Theresa May rechnet mit Kosten von EUR 40 Mrd. für Großbritannien

Guten Morgen... USD 1,1796... Nach überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten haben alle wichtigen Indizes mit einem Plus geschlossen. Die Beschäftigung ist im Juli stärker gestiegen als erwartet und die Arbeitslosigkeit ging auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren zurück. Außerhalb der Landwirtschaft waren 209.000 neue Stellen entstanden, die befragten Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 180.000 gerechnet. Der USD reagierte unmittelbar auf die Daten und legte gegenüber dem um über EUR 100 Basispunkte zu. Der Dow Jones hat seinen nächsten Rekord verbucht und den achten Tag in Folge positiv abgeschlossen. Im Wochenverlauf konnte der Index 1,20% zulegen, der S&P 500 Index noch 0,19%, lediglich der Nasdaq beendete die Woche mit einem Minus von 0,36% negativ. Die Arbeitsmarktdaten geben der US-Notenbank weiteren Spielraum für mögliche Zinserhöhungen, nachdem die Erwartungen für Anhebungen in den letzten Wochen gesunken waren. Die Finanzwerte profitierten davon, wodurch mit Goldman Sachs (+2,59%) und JPMorgan Chase (+1,25%) zwei Banken an der Spitze lagen. Der Actionkamera-Spezialist GoPro konnte nach einer längeren Schwächephase im zweiten Quartal wieder bessere Zahlen präsentieren. Der Markt reagierte erleichtert und die Aktien wurden nach oben katapultiert und schlossen schlussendlich mit einem Plus von 19,25%. Nachdem die Papiere des Generikaherstellers Teva Pharmaceutical am Vortag wegen eines Milliardenverlusts, einer Prognosesenkung und einer massiv gekürzten Dividende schon um knapp 25% eingebrochen waren, sackten sie nun nochmals um mehr als 13% ab und notieren auf dem Kursniveau von 2003. Anleihen haben nach den Arbeitsmarktdaten gelitten. Die Kurse der Papiere gaben in allen Laufzeiten nach wodurch im Gegenzug die Renditen angestiegen sind. Auch der Goldpreis verzeichnete einen Kursrutsch von etwa 1%.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,151%0,23%0,87%
GBP0,278%0,612%0,86%1,24%
USD1,312%1,723%1,86%2,19%
JPY-0,018%0,113%0,09%0,26%
CHF-0,726%-0,501%-0,20%0,23%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,47%0,21%-0,68%
UK1,18%1,24%0,26%
USA2,27%2,44%1,36%
Japan0,07%0,05%-0,10%
Schweiz-0,06%-0,19%-0,77%
EURUSD
USD1,1793-
CAD1,49101,2643
GBP*0,90331,3054
CHF1,14610,9719
AUD*1,48530,7937
JPY130,55110,71
SEK9,59438,1352
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,13
Öl Sorte Brent in USD/Fass52,27
Gold in USD/Feinunze1.258,09
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E6,58%3.290,52
S&P 500-1,83%2.249,26
NIKKEI-0,98%19.114,37

Teva Pharmaceuticals

Teva Pharmaceuticals

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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