Frühindikatoren 07.08.2018

Publizierdatum: 7. August 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5027.8602.85012.5983.4283.4832.21428.10022.638
+0,16%+0,61%+0,35%-0,14%+0,32%+0,03%+0,06%+1,01%+0,58%
  • Deutschland und EU im Streit mit USA über Iran-Sanktionen
  • Feuer zu grösstem Waldbrand in Kaliforniens Geschichte angewachsen
  • Studie: Klimasystem könnte in eine Heißzeit kippen
  • Russland-Affäre: Trump: Sohn traf Russin, um Material gegen Clinton zu beschaffen

Guten Morgen...1,1550 USD...Für Verunsicherung sorgte eine scharfe Kritik an der US-Handelspolitik durch die chinesische Staatspresse. Davon profitiert der US-Dollar. Unter Verkaufsdruck geriet vor allem aber das Pfund. Immer mehr Experten gehen von einem harten Brexit aus. Jüngstes Beispiel ist der Handelsminister Liam Fox, der die Wahrscheinlichkeit eines Brexit ohne eine Regelung der künftigen Beziehungen zur EU auf 60% taxierte. Zudem taumelte die türkische Lira von einem Rekordtief zum nächsten. Wegen des Streits um den inhaftierten US-Pastor Brunson verhängten die Türkei und die USA Sanktionen gegen Mitglieder der jeweils anderen Regierung. Außerdem brachten die USA eine Überprüfung des zollfreien Zugangs türkischer Firmen zum US-Markt ins Gespräch. Die US-Behörden stellen laut Linde (-7,5%) höhere Hürden für den geplanten Merger mit dem US-Rivalen Praxair (-4%) auf und forderten den Verkauf weiterer Firmenteile. BMW (+1,4%, Hochstufung durch JP Morgan) sowie andere Autobauer und Zulieferer holten etwas auf. Dank einer Million neuer Mitglieder steigerte das Online-Karrierenetzwerk Xing (+4%) Umsatz und Gewinn. Gute Firmenbilanzen haben an der Wall Street für erneuten Auftrieb gesorgt. Von den 413 S&P-500-Firmen, die bislang ihre Zahlen vorgelegt haben, übertrafen 79,2% die Gewinnschätzungen. Das lag über dem Durchschnitt der vergangenen vier Quartale, als es 72% waren. Berkshire Hathaway (+2,9%) wies für das zweite Quartal einen enormen Gewinnanstieg von 67% aus. Sie profitierte von einem starken Versicherungsgeschäft und der boomenden US-Konjunktur. Facebook (+4,4%) zog die Nasdaq nach oben. Auslöser war ein Bericht des Wall Street Journal, laut dem der Konzern große US-Banken kontaktiert hat, um detaillierte Finanzinformationen über deren Kunden zu erhalten. Dies solle dabei helfen, den Nutzern neue Dienstleistungen anzubieten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,319%-0,176%0,30%0,90%
GBP0,810%1,053%1,36%1,56%
USD2,343%2,827%2,92%2,97%
JPY-0,039%0,124%0,11%0,31%
CHF-0,726%-0,515%-0,09%0,45%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,39%0,42%-0,60%
UK1,30%1,19%0,73%
USA2,95%2,41%2,65%
Japan0,11%0,05%-0,11%
Schweiz-0,04%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1553-
CAD1,50121,2990
GBP*0,89251,2945
CHF1,15130,9963
AUD*1,56240,7395
JPY128,64111,29
SEK10,32478,9333
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,35
Öl Sorte Brent in USD/Fass73,93
Gold in USD/Feinunze1.209,90
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-0,60%3.503,96
S&P 500+10,68%2.673,61
NIKKEI+4,50%22.764,94

BMW mit Durchschnitt (SD +-1,5)

BMW mit Durchschnitt (SD +-1,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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