Frühindikatoren 07.08.2019

Publizierdatum: 7. August 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.0307.8332.88211.5682.8903.2922.06225.94620.552
+1,21%+1,39%+1,30%-0,78%-0,15%-0,58%-0,72%-0,12%-0,16%
  • US-Indizes auf Erholungskurs, asiatische Märkte leicht im Minus
  • Die Währungsturbulenzen verleihen dem Bitcoin Flügel
  • Goldpreis klettert auf den höchsten Stand seit 6 Jahren
  • Disney: Superhelden können das Ergebnis nicht retten

Guten Morgen...1,1205...Der Ausverkauf an den Börsen schaffte es gestern sogar in die Boulevard-Presse, was aus antizyklischer Sicht positiv zu werten ist. Die Sentiments haben sich abgekühlt, womit nun aus historischer Betrachtungsweise keine unmittelbare Crash-Gefahr droht. Korrekturen wie diese sind zwar schmerzhaft, aber zwingend notwendig, um die längste Aktienrally aller Zeiten aufrechtzuerhalten. Ausschlaggebend hierfür wird allerdings sein, dass sich die beiden größten Handelsmächte der Erde wieder annähern und keinen globalen Handelskrieg auslösen. Donald Trump, der sich selbst zum größten Deal-Maker in der amerikanischen Geschichte erklärt hat, muss sich also was einfallen lassen, will er diesen Titel auch in Zukunft für sich beanspruchen. Seine wirtschaftspolitischen Ziele - hohe Aktienkurse und niedrige Zinsen - kann er zwar zweifelsohne erfüllen, eine Abwertung des US-Dollars für die Exportwirtschaft gelingt ihm indes nicht. Ganz im Gegenteil: Als Antwort auf die von Trump verhängten Strafzölle hat China den Preis seiner Währung drastisch abgewertet, womit chinesische Produkte im globalen Handel wettbewerbsfähig bleiben. Gestern hieß es dann aber erstmal durchatmen, nachdem die chinesische Notenbank den Mittelkurs des Yuan etwas höher festlegte und so die Abwertung der Landeswährung bremste. Die Verkaufswelle an den Aktienmärkten ebbte schließlich ab: Der Dow Jones erholte sich gestern um 1,2% von seinen Vortagsverlusten und auch an der Nasdaq kletterten die Aktienkurse im Schnitt um 1,4% nach oben. Dennoch hält sich die Freude in Grenzen, wurden mit dem Kursrutsch am Montag doch rund USD 700 Mrd. am Aktienmarkt verbrannt. Disney halbierte aufgrund von Investitionen den Nettogewinn. Der Volatilitätsindex ist mittlerweile auf 21,4 emporgeschnellt, dieses Niveau erklomm das Angstbarometer zuletzt im Januar, es folgten starke Kursgewinne.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,389%-0,319%-0,41%-0,11%
GBP0,773%0,845%0,60%0,71%
USD2,187%1,994%1,42%1,56%
JPY-0,098%0,048%-0,15%-0,04%
CHF-0,782%-0,658%-0,79%-0,47%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,55%0,25%-0,82%
UK0,52%1,27%0,43%
USA1,69%2,69%1,57%
Japan-0,20%0,00%-0,24%
Schweiz-0,88%-0,17%-1,03%
EURUSD
USD1,1202-
CAD1,48911,3291
GBP*0,92171,2156
CHF1,09410,9764
AUD*1,66830,6714
JPY119,03106,24
SEK10,74619,5908
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,58
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,99
Gold in USD/Feinunze1.485,60
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+9,68%3.001,42
S&P 500+17,71%2.506,85
NIKKEI+8,45%20.014,77

Disney - Avengers können den Gewinn nicht retten

Disney - Avengers können den Gewinn nicht retten

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