Frühindikatoren 07.09.2017

Publizierdatum: 7. September 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
21.8086.3932.46612.2153.2193.4342.13827.64519.401
+0,25%+0,28%+0,31%+0,75%-0,24%+0,38%-0,24%+0,11%+0,22%
  • Etappensieg für Intel im Rechtsstreit über Kartellstrafe
  • Brasiliens Notenbank senkt Leitzins mit 8,25% auf Vier-Jahres-Tief
  • EU plant höhere Steuerlast für US-Internet-Giganten
  • Beige Book - US-Wirtschaft legt zu - Inflation aber kaum

Guten Morgen... USD 1,1925... Die Aktienindizes an der Wall Street sind fester aus dem Handel gegangen, nachdem sich US-Präsident Donald Trump mit den Demokraten auf eine Verlängerung der Schuldenobergrenze bis zum 15. Dezember geeinigt hat und der drohende Stillstand des Regierungsbetriebs damit zunächst abgewendet ist. Das US-Handelsdefizit ist im Juli erneut gestiegen, allerdings nicht so stark wie von Experten erwartet. Das Minus weitete sich um 0,3% auf USD 43,7 Mrd. aus. Die Daten sind heikel, weil der US-Präsident exportstarken Nationen wie Deutschland und China mit Strafzöllen droht und Handelsabkommen infrage stellt. Das Handelsdefizit mit der Volksrepublik China kletterte im Juli auf den höchsten Stand seit elf Monaten. Überdurchschnittliche Kursgewinne verbuchten abermals die Aktien der Unternehmen aus dem Energiesektor, die von den weiter anziehenden Rohölnotierungen profitierten. Chevron Corp und Exxon Mobil Corp verteuerten sich um jeweils über 2%. Unter den Einzelwerten stachen die Aktien von Trivago mit einem Kurseinbruch von 16,3% heraus, nachdem die Hotel-Suchmaschine ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr nach unten revidiert hatte. Nach acht Jahren Rechtsstreit über eine milliardenschwere EU-Kartellstrafe gegen Intel hat der Chipriese einen Etappensieg errungen: Der Prozess muss neu aufgerollt werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshof und hob damit ein früheres Urteil auf. 2009 hatte die EU-Kommission gegen den US-Konzern eine Strafe von EUR 1,06 Mrd. wegen Missbrauchs der Marktmacht verhängt. Intel wies die Anschuldigungen zurück und wehrt sich seither gegen die Entscheidung. Die Aktien legten im Handelsverlauf um 2,1% zu. Unterstützt von Kursgewinnen der Autobauer haben die europäischen Aktienmärkte am Mittwoch zugelegt. Die bevorstehende Ratssitzung der Europäischen Zentralbank sorgt jedoch für Anspannung.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,163%0,14%0,78%
GBP0,283%0,586%0,75%1,09%
USD1,317%1,708%1,73%2,02%
JPY-0,033%0,109%0,05%0,20%
CHF-0,726%-0,507%-0,28%0,19%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,36%0,21%-0,73%
UK1,01%1,24%0,17%
USA2,09%2,44%1,30%
Japan0,02%0,05%-0,15%
Schweiz-0,14%-0,19%-0,86%
EURUSD
USD1,1923-
CAD1,45761,2222
GBP*0,91371,3046
CHF1,14080,9567
AUD*1,49230,7989
JPY130,01109,03
SEK9,50167,9676
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,48
Öl Sorte Brent in USD/Fass54,04
Gold in USD/Feinunze1.335,21
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E4,36%3.290,52
S&P 500-3,33%2.249,26
NIKKEI-3,86%19.114,37

Intel Corporation

Intel Corporation

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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