Frühindikatoren 07.10.2019

Publizierdatum: 7. Oktober 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.5747.9822.95212.0132.9233.4472.05425.82121.377
+1,42%+1,40%+1,42%+0,73%+0,60%+0,86%+1,05%-1,11%-0,15%
  • Vorsicht Katastrophe - Deutscher Exportverband - Harter Brexit hätte katastrophale Folgen
  • Überraschung - Rabattstudie des CAR-Instituts - E-Golf plötzlich billiger als der Benzin-Golf
  • Ach nicht so wichtig - Spiegel - Regierung schwächt Klimaschutzziele merklich ab
  • Massenstellenabbau - Grossbank HSBC stellt tausende Jobs zur Disposition

Guten Morgen...1,0980 USD... Ach dieser Markt, echt. Jetzt habe ich mir die Liedtexte, die die Kapelle auf der Titanic bei ihrem Untergang gespielt hat, besorgt und jetzt stiegen am Freitag alle drei großen US-Indizes um 1,4%. Warum nur wollen die Anleger beim Untergang nicht mitmachen? Oh, oh, oh. Würden die Gespräche scheitern und mache Trump seine Drohung mit Strafzöllen auf Auto-Importe wahr, oh, oh, oh, könnte dies global zu Kurseinbrüchen von 15% bis 20% führen, warnte noch letzte Woche die UBS. Könnte, hätte, wäre, Konjunktiv. Zeigefinger nach oben: Oh je, oh je: EZB-Vizepräsident Luis de Guindos betonte, die Märkte hätten die Folgen eines harten Brexit nicht vollständig eingepreist. Boris Johnson hat in Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf einen EU-Austritt seines Landes noch in diesem Monat beharrt. Die US-Arbeitslosenquote sank im September überraschend von 3,7% auf 3,5% und damit den niedrigsten Stand seit fast 50 Jahren! Zugleich schwächte sich aber der Jobaufbau ab. Als Wermutstropfen gilt zudem die Stagnation der Stundenlöhne. Laut Volkswirten ist bei der Stimmung wie immer noch Luft nach unten. Wird die US-Notenbank die Aktienanleger weiter stützen? Aktuell gehen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 83,9% davon aus, dass die FED den Zins Ende Oktober weiter senkt. FED-Chef Powell äußerte sich am Freitag nicht zu dem Thema. Alles gut. Er bekräftigte in Washington lediglich, die US-Wirtschaft sei derzeit alles in allem in guter Verfassung. Techwerte zählten an der Wall Street am Freitag zu den größten Gewinnern. Einem Bericht zufolge hat Apple (+2,8%) seine Zulieferer aufgefordert, die Produktion für das iPhone 11 wegen einer höheren Nachfrage um 10%, wow, zu steigern. Insidern zufolge war besonders das Einsteigermodell gefragt, während das Spitzenmodell nicht so gut ankomme.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,423%-0,336%-0,44%-0,17%
GBP0,760%0,894%0,57%0,61%
USD2,027%1,853%1,31%1,42%
JPY-0,115%0,004%-0,20%-0,06%
CHF-0,783%-0,633%-0,71%-0,48%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,58%0,25%-0,76%
UK0,44%1,27%0,35%
USA1,53%2,69%1,40%
Japan-0,22%0,00%-0,33%
Schweiz-0,78%-0,17%-0,91%
EURUSD
USD1,0978-
CAD1,46271,3323
GBP*0,89071,2323
CHF1,09360,9962
AUD*1,62700,6747
JPY117,30106,85
SEK10,80829,8445
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,49
Öl Sorte Brent in USD/Fass58,35
Gold in USD/Feinunze1.504,77
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+14,85%3.001,42
S&P 500+23,02%2.506,85
NIKKEI+14,46%20.014,77

Apple in US-Dollar mit Regression (log. Skala)

Apple in US-Dollar mit Regression (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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