Frühindikatoren 07.10.2021

Publizierdatum: 7. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.41714.5024.36414.9733.6884.0131.96624.52127.653
+0,30%+0,47%+0,41%-1,46%-1,66%-1,3%-1,14%+2,31%+0,45%
  • US-Aktienmarkt dreht zum Handelsende ins Plus
  • Asiatische Börsen nutzen die guten Vorgaben aus Amerika und legen zu
  • Schuldenobergrenze in Amerika: Demokraten und Republikaner ringen um Lösung
  • Amerika und China möchten bis zum Jahresende Gespräche wieder aufnehmen

Guten Morgen... Russland will der wachsenden weltweiten Erdgaskrise entgegentreten und Rekordmengen an Gas nach Europa liefern, was indirekt auch den Bedarf an Rohöl dämpfen würde. Der Ölpreis reagierte allergisch auf diese Ankündigung und gab nach. Daraufhin drehte der Dow Jones bis zum Handelsende ins Plus und auch die asiatischen Börsen sind heute freundlich. Der Ölpreisanstieg löst gestern bei den europäischen Anlegern ein regelrechtes Kopfkino der Spekulationen aus. Dabei sind viele Anleger zu dem Entschluss gekommen, Aktieninvestments zu reduzieren. Zumindest gab es gestern einen Überhang an Verkäufern, was zu einem Kursrücksetzer an den europäischen Börsen führte. Ein Versuch die Gedankenkette der Verkäufer nachzuvollziehen: Mit den steigenden Energiepreisen dürfte auch die Teuerungsrate weiterhin hoch bleiben und damit Inflationssorgen schüren. Dies könnte wiederum die Notenbanker auf den Plan rufen, die dem Anstieg mit Zinsanpassungen entgegenwirken könnten. Sollte dies der Fall sein, dürfte es für die weltweiten Börsen ungemütlich werden, da es dann wieder Alternativen zum Aktienmarkt geben würde. Der Chef der japanischen Notenbank, Haruhiko Kuroda, rechnet angesichts steigender Energiekosten mit einer Zunahme der Inflation. Die Kerninflation, die sich bei null Prozent bewege, sollte leicht positiv werden, sagte Kuroda. Erklärt wird der heutige Anstieg beim Nikkei unter anderen auch mit Schnäppchenjäger, die sich auf die Lauer gelegt haben und die Verlustserie der letzten Tage zum Einstieg nutzen. Die deutsche Industrie hat im August einen unerwarteten Auftragseinbruch erlitten. Die Unternehmen sammelten 7,7 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Funkstille beendet: Präsident Joe Biden und Staatschef Xi Jinping planen in den kommenden Wochen ein mögliches virtuelles Treffen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,551%-0,487%-0,19%0,19%
GBP0,100%0,430%1,03%1,23%
USD0,124%0,241%1,04%1,52%
JPY-0,080%0,064%0,01%0,10%
CHF-0,764%-0,584%-0,34%0,01%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,18%-0,58%-0,70%
UK1,08%0,20%0,46%
USA1,54%0,91%0,30%
Japan0,08%0,02%-0,12%
Schweiz-0,14%-0,449%-0,75%
EURUSD
USD1,1554-
CAD1,45431,2583
GBP*0,85071,3579
CHF1,07170,9270
AUD*1,58720,7279
JPY128,74111,42
SEK10,16838,7992
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,65
Öl Sorte Brent in USD/Fass80,83
Gold in USD/Feinunze1.759,19
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+12,96%3552,64
S&P 500+22,81%3756,07
NIKKEI-1,26%27444,17

Ölpreis (Brent) - Kleiner Rücksetzer nach Rally

Ölpreis (Brent) - Kleiner Rücksetzer nach Rally

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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