Frühindikatoren 07.11.2018

Publizierdatum: 7. November 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.6357.3762.75511.4843.1583.2072.03926.05922.086
+0,68%+0,64%+0,63%-0,09%-0,62%-0,31%-0,86%-0,24%-0,28%
  • Trump verliert US-Repräsentantenhaus und hält Senat
  • Demokratin Pelosi - Werden Präsidenten stärker kontrollieren
  • Mexiko will Marihuana freigeben
  • Münchener Rück bestätigt Prognose trotz Hurrikan-Schäden

Guten Morgen...1,1440 USD...Wenn die Seriosität von Wahlkämpfen an den Devisenmärkten gehandelt würde, dann würde der jüngste US-Wahlkampf heute unterhalb des venezolanischen Bolivar rangieren. Wenigstens streben die Börsen weiter nach oben. Auch der Euro legte zu. Die Republikaner haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus zwar wie erwartet - erstmals seit acht Jahren - eingebüßt. Trumps Republikaner konnten die Mehrheit im Senat allerdings sogar ausbauen. Durch die Mehrheit im Repräsentantenhaus könnten die Demokraten nun versuchen, Trump zur Vorlage seiner ausstehenden Steuererklärungen zu zwingen. Dies wiederum könnte, könnte auch nicht, die Grundlage für ein Amtsenthebungsverfahren bilden, das mit der einfachen Mehrheit im Repräsentantenhaus beschlossen werden kann. Allerdings ist die sich abzeichnende Mehrheit der Demokraten möglicherweise wegen potenzieller interner Abweichler zu gering. Rohöl tendierte schwächer. Die US-Energiebehörde hat ihre Prognose für die US-Rohölproduktion nach oben revidiert. Die US-Rohölförderung soll im Jahr 2019 bei 12 Millionen Barrel pro Tag liegen. Trotz scharfer US-Sanktionen gegen den ölreichen Iran sind die Ölpreise zuletzt nicht nachhaltig gestiegen. Es gibt zahlreiche Ausnahmen von dem seitens der USA angestrebten Öl-Embargo. Hinzu kommt, dass Öl-Riesen wie die USA, Russland oder das Ölkartell Opec ihre Förderung zuletzt ausgeweitet haben. Der Finanzinvestor Bravo hat dem des Softwarekonzerns Symantec (+13%) sein Kaufinteresse signalisiert. Trotz der Anhebung der Prognose für 2018 verlor der Pharmariese Eli Lilly (-4%). Der Gewinn der Deutschen Post (+3,4%, größter DAX-Gewinner) ging zwar deutlich zurück, aber wenigstens weniger stark als vorhergesagt. Die Biotechfirma Morphosys (+8%) profitierte von einer Partnerschaft mit Novartis und erzielte im vergangenen Quartal wieder einen Gewinn.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,317%-0,149%0,36%0,96%
GBP0,846%1,122%1,46%1,68%
USD2,591%3,116%3,14%3,21%
JPY-0,095%0,123%0,09%0,29%
CHF-0,748%-0,533%-0,02%0,49%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,43%0,42%-0,64%
UK1,54%1,19%0,81%
USA3,19%2,41%2,92%
Japan0,12%0,05%-0,12%
Schweiz0,02%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1444-
CAD1,50271,3128
GBP*0,87231,3118
CHF1,14571,0011
AUD*1,57940,7245
JPY129,50113,14
SEK10,33159,0251
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,70
Öl Sorte Brent in USD/Fass71,84
Gold in USD/Feinunze1.228,92
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-8,47%3.503,96
S&P 500+8,01%2.673,61
NIKKEI+1,27%22.764,94

Rohöl Sorte WTI in USD mit Regression (SD +-1)

Rohöl Sorte WTI in USD mit Regression (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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