Frühindikatoren 07.12.2020

Publizierdatum: 7. Dezember 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.21812.4643.69913.2992.6573.5391.84126.45426.552
+0,83%+0,70%+0,88%+0,35%+1,60%+0,63%+0,95%-1,42%-0,75%
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Guten Morgen. Für einen Impfschutz braucht es laut Pfizer/BioNTech zwei Dosen im Abstand von drei Wochen. Eine Woche nach der zweiten Dosis ist der Impfschutz erst wirksam. Wirksamkeit: Ein kaum glaublicher 95-prozentiger Schutz vor Covid-19. Die Vakzine zeige praktisch keine ernsten Nebenwirkungen, so die Firmen. Es ist also nicht so, dass man nach den Impfungen glaubt, man könnte über Wasser laufen, unheilbar Kranke heilen und den Aktienmarkt timen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans steigt heute auf ein neues Rekordhoch. Auch der US-Leitindex S&P 500 erreicht einen Allzeithöchststand nach dem anderen. Viele Indikatoren, die die Stimmung der Anleger messen, sind auf Euphorie-Niveaus angestiegen. In den USA! Europas Börsen sind traditionell dem Untergang zugeneigt. Die Eurozone hinkt nicht nur in der Impfstoffzulassung hinterher. Der EuroStoxx 50 liegt seit Jahresbeginn, internationaler Börsenboom hin oder her, noch immer 5,5% im Minus. Vom Rekord aus dem Jahr 2000 (!) ist der Index noch immer 16% entfernt. Das Gute ist, dass selbst der EuroStoxx 50 letzte Woche um 1,2% zugelegt hat. Ein abgeschwächter Stellenaufbau in den USA nährte die Spekulationen auf weitere Konjunkturhilfen und trieb die US-Indizes an. Am US-Arbeitsmarkt schufen die Firmen im November nur noch 245.000 Jobs (Erwartung: 469.000). Die Arbeitslosenquote fiel im November indes auf 6,7%. Am Rohstoffmarkt sorgte die Entscheidung der Opec für Erleichterung, die Förderung ab Neujahresbeginn nur behutsam hochzufahren. Ölfirmen wie BP, Shell und Total stiegen um bis zu 3,9%. Der Markt ist gespannt, ob die EZB aufgrund des sehr starken Euros verbal gegen den Euro intervenieren wird. Das Brexit-Verhandlungszimmer sieht zwar laut Reinigungskräften aus wie eine Maya-Opferstätte, allerdings gibt es Hoffnung. Heute Abend sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,532%-0,490%-0,48%-0,25%
GBP0,035%0,126%0,27%0,51%
USD0,226%0,337%0,45%0,93%
JPY-0,103%0,055%-0,05%0,03%
CHF-0,786%-0,612%-0,55%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,55%-0,19%-0,73%
UK0,35%0,83%-0,03%
USA0,96%1,91%0,15%
Japan0,02%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,44%-0,47%-0,74%
EURUSD
USD1,2128-
CAD1,55091,2786
GBP*0,90401,3415
CHF1,08080,8909
AUD*1,63270,7426
JPY126,25104,08
SEK10,25948,4526
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,82
Öl Sorte Brent in USD/Fass49,09
Gold in USD/Feinunze1.840,67
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-5,50%3.745,15
S&P 500+5,83%3.230,78
NIKKEI+8,31%23.656,62

EuroStoxx50 mit Trend (SD +-1)

EuroStoxx50 mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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