Frühindikatoren 08.05.2019

Publizierdatum: 8. Mai 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.9657.9642.88412.0933.0973.4012.08929.15221.516
-1,79%-1,96%-1,65%-1,58%-1,22%-1,78%-1,63%-0,72%-1,86%
  • US-Märkte und Asien unter Druck - Handelsstreit belastet
  • Jean-Claude Juncker in Sachen Brexit: Es war falsch, zu schweigen!
  • US-Außenminister Mike Pompeo: Bagdad statt Berlin
  • Porsche und BMW: Sand im Getriebe

Guten Morgen...1,1202...EU-Kommissionschef Juncker zog gestern eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Einen Seitenhieb konnte er sich dabei nicht verkneifen: Niemand versteht England, aber jeder versteht Englisch, stichelte Juncker in Richtung Großbritannien. Ausnahmsweise waren es jedoch gestern nicht die Briten, die den Markt verunsicherten. Donald Trump sorgte einmal mehr für zittrige Hände bei den Anlegern. Vielleicht wäre ein Seminarbesuch in Konfliktmanagement für Präsidenten die Lösung, allerdings hat Trump mit seiner Eskalationspolitik auch schon mehrfach erfolgreiche Treffer ansetzen können. In einer ersten Reaktion haben sich die Märkte am Montagabend dann auch wieder beruhigt, doch gestern waren sich einige Anleger anscheinend nicht mehr so sicher, ob der vorangegangenen Eskalation eine Entschärfung folgt. Die US-Märkte knickten um fast 2% ein. Die Börsen in Asien handeln heute zwar mit Abschlägen, diese halten sich jedoch in Grenzen. Getreu dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt. US-Außenminister Pompeo hat seinen Besuch in Deutschland kurzfristig abgesagt und ist stattdessen nach Bagdad geflogen. Dort kam er mit Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi und Präsident Barham Saleh zu Gesprächen über die sich verschärfende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran zusammen. Beide Politiker hätten zugesichert, die Interessen Washingtons im Irak zu schützen, sagte Pompeo. Ein Treffen mit dem US-Außenminister wäre durchaus eine spannende Sache für die deutsche Exportwirtschaft und vor allem für die hiesigen Autobauer gewesen, die gestern wieder einige Hiobsbotschaften verkünden mussten: Dem Sportwagenbauer Porsche wurde ein Bußgeld von mehr als einer halben Milliarde Euro aufgebrummt. Der Grund: Die verwendeten Motoren von Audi entsprachen nicht den Abgasvorgaben. Auch BMW hat derzeit Probleme die PS auf die Straße zu bringen - rote Zahlen in Q1.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,115%-0,01%0,45%
GBP0,809%1,086%1,18%1,33%
USD2,562%2,721%2,26%2,40%
JPY-0,075%0,095%-0,03%0,11%
CHF-0,714%-0,513%-0,42%0,03%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,04%0,25%-0,62%
UK1,16%1,27%0,75%
USA2,46%2,69%2,29%
Japan-0,06%0,00%-0,16%
Schweiz-0,34%-0,17%-0,74%
EURUSD
USD1,1201-
CAD1,50791,3460
GBP*0,85701,3070
CHF1,14151,0190
AUD*1,59560,7020
JPY123,21109,99
SEK10,73289,5788
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d166,08
Öl Sorte Brent in USD/Fass70,26
Gold in USD/Feinunze1.286,67
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+13,31%3.001,42
S&P 500+17,80%2.506,85
NIKKEI+9,68%20.014,77

BMW in der Krise

BMW in der Krise

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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