Frühindikatoren 08.06.2018

Publizierdatum: 8. Juni 2018

Downloads

TypDokumentDatei-Größe
Fruehkommentar_file.pdf137 KB
Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.2417.6352.77012.8113.3573.4602.22531.12622.757
+0,38%-0,7%-0,07%-0,15%+1,70%-0,03%-0,09%-1,23%-0,29%
  • Kanadischer Senat spricht sich für Legalisierung von Cannabis aus
  • Sprecher - Dt.-Bank-AR-Chef lotet Commerzbank-Fusion nicht aus
  • Trump - Könnten beim Gipfel Ende des Korea-Kriegs besiegeln
  • Nato-Staaten in Europa und Kanada erhöhen erneut Wehrausgaben

Guten Morgen...1,1805 USD... Es ist wie auf einem schlechten Schiff: Die Betten in der dritten Klasse sind bretterhart. Die Matrosen werden miserabel bezahlt, die Musikkapelle spielt deutsche Schlager. An der Börse werden Finanzanalysten miserabel bezahlt, es ist bretterhart geworden irgendwo noch etwas zu verdienen und die Börsenmusikkappelle macht eine Pause. Das ist plausibel: Bundesbankchef Weidmann bezeichnete die Markterwartung eines Endes der EZB-Anleihenkäufe zum Jahresende als plausibel. Auch äußerte sich Buffett optimistisch, dass es den Euro auch in zehn Jahren noch gibt. Für Verunsicherung sorgte der bevorstehende G7-Gipfel. Dort droht wegen des Themas Schutzzölle Streit auf offener Bühne. Bislang setzt der Markt fest auf eine Einigung. Lieferschwierigkeiten des Opec-Mitglieds Venezuela schürten Spekulationen auf Nachschub-Engpässe. Seefracht-Daten zufolge warten vor den Häfen des krisengebeutelten Landes Tanker mit einem Gesamtvolumen von 24 Millionen Barrel auf ihre Ladung (Brent +2%). Nach einem heftigen internen Streit hat Google Prinzipen für die Verwendung von Künstlicher Intelligenz vorgestellt und dabei den Einsatz bei Waffensystemen abgeschworen. Sehr fein. Allerdings werde man weiter mit Regierungen und auch dem Militär in anderen Gebieten zusammenarbeiten. Viel zu früh: Die Schweizerische Nationalbank spielt derzeit nicht mit dem Gedanken, die Zinsen zu erhöhen. Das ist im Moment viel zu früh, sagte der Präsident der Notenbank. Oh je: Eigentlich hatten die Experten angenommen, es würde nun wieder aufwärts gehen mit der deutschen Industrie. Das waren wahrscheinlich dieselben, die die Verarmung der Arbeiterklasse prognostizierten. Doch jetzt zeigt sich: Die Unternehmen stecken in der längsten Auftragsflaute seit der weltweiten Finanzkrise 2008. Im April erhielten sie bereits den vierten Monat in Folge weniger Bestellungen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,180%0,38%1,00%
GBP0,633%0,936%1,36%1,60%
USD2,327%2,754%2,87%2,95%
JPY-0,032%0,117%0,09%0,25%
CHF-0,733%-0,524%0,00%0,48%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,47%0,42%-0,61%
UK1,41%1,19%0,75%
USA2,93%2,41%2,50%
Japan0,05%0,05%-0,13%
Schweiz0,05%-0,07%-0,74%
EURUSD
USD1,1803-
CAD1,53241,2982
GBP*0,87921,3422
CHF1,15750,9803
AUD*1,55060,7610
JPY129,41109,64
SEK10,27308,7020
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,64
Öl Sorte Brent in USD/Fass77,11
Gold in USD/Feinunze1.296,11
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-1,25%3.503,96
S&P 500+5,30%2.673,61
NIKKEI+4,42%22.764,94

Euro vs. US-Dollar

Euro vs. US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

Hinweis:
Diese Information ist eine Marketingmitteilung, keine Finanzanalyse, keine Anlageempfehlung und keine Anlageberatung. Sie enthalten weder ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung, noch eine Aufforderung, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder eine Nebendienstleistung abzugeben. Diese Marketingmitteilung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Marketingmitteilungen können eine Anlageberatung nicht ersetzen. Ausschließlich bei Anlageberatungen kann die Schoellerbank die persönlichen Verhältnisse des Kunden (Anlageziele, Erfahrungen und Kenntnisse, Risikoneigung und finanzielle Verhältnisse) berücksichtigen, sowie eine umfassende und kundenspezifische Eignungsprüfung durchführen.

Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

Haftungsbeschränkung:
Alle Informationen beruhen auf verlässlichen Quellen und sorgfältigen Analysen, die jederzeit einer Änderung unterliegen können. Die Schoellerbank ist zu einer Aktualisierung dieser Informationen nicht verpflichtet.
Die Haftung der Schoellerbank für leichte Fahrlässigkeit im Zusammenhang mit der Quellenrecherche und Analyse und den darauf beruhenden Informationen wird ausgeschlossen.
VOILA_REP_ID=C1257E77:00296CBA