Frühindikatoren 08.06.2020

Publizierdatum: 8. Juni 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.1119.8143.19412.8482.4853.3841.83524.81323.101
+3,15%+2,06%+2,62%+3,36%+4,02%+3,76%+2,21%+0,17%+1,04%
  • Japans BIP schrumpft weniger als zunächst angenommen
  • Frankreich plant 10-Mrd-Hilfspaket für Luftfahrt-Branche
  • Nach Protesten: New Yorks Bürgermeister kündigt Polizeireform an
  • Überasschend starke US-Arbeitsmarktdaten - Börsenrallye setzt sich fort

Guten Morgen...Kafka wusste: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Aktienanleger wissen, Aktiengewinne entstehen dadurch, dass man Aktien kauft. Auf Wochensicht erreichte der DAX ein kaum glaubliches Plus von knapp elf Prozent. Diese Aktienrallye gilt als eine der stärksten Aufwärtsbewegungen der Aktiengeschichte. Trotz der anhaltenden Folgen der Viruskrise wurden in den USA im Mai rund 2,5 Millionen Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Ökonomen hatten hingegen mit einem Abbau von acht Millionen gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank völlig überraschend auf 13,3 Prozent von 14,7 Prozent. Ökonomen lagen auch hier ziemlich daneben und hatten mit einem Anstieg auf 19,8 Prozent gerechnet. Die gestiegene Risikofreude der Anleger setzte den Goldpreis unter Druck. Auch der US-Dollar legte wieder etwas zu. Die Entscheidung der EZB, ihr Notfall-Kaufprogramm PEPP um weitere 600 Milliarden Euro aufzustocken, trieb die Renditen der Bundesanleihen nach oben. Bei deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren lag sie sogar wieder im positiven Bereich. Zugleich reduzierte sich der Risikoaufschlag der Anleihen von südeuropäischen Staaten. Zu den größten Gewinnern gehörten die Bankaktien, weil ihre Anleihebestände von der EZB-Entscheidung profitieren. Österreichs Notenbankchef Holzmann schließt nicht aus, dass die EZB künftig auch Aktien kaufen könnte. In den vergangenen Jahren hat die EZB vor allem Staatsanleihen und zuletzt auch mehr Unternehmensanleihen gekauft. In der Pharmabranche könnte es zu einer Großfusion kommen. Der britische Konzern AstraZeneca sei im Mai an den Biotech-Rivalen Gilead aus den USA herangetreten, um einen möglichen Zusammenschluss auszuloten. AstraZeneca arbeitet derzeit an einem Corona-Impfstoff, das Gilead-Mittel Remdesivir gilt als mögliches Medikament gegen Covid-19.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,353%-0,120%-0,24%-0,02%
GBP0,219%0,566%0,35%0,50%
USD0,313%0,634%0,48%0,86%
JPY-0,047%0,111%-0,03%0,07%
CHF-0,664%-0,455%-0,51%-0,24%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,28%-0,19%-0,60%
UK0,36%0,83%0,01%
USA0,90%1,91%0,21%
Japan0,05%-0,02%-0,15%
Schweiz-0,29%-0,47%-0,62%
EURUSD
USD1,1287-
CAD1,51531,3426
GBP*0,88801,2709
CHF1,08690,9629
AUD*1,61940,6968
JPY123,54109,46
SEK10,35949,1759
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,86
Öl Sorte Brent in USD/Fass43,06
Gold in USD/Feinunze1.688,41
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-9,64%3.745,15
S&P 500-1,81%3.230,78
NIKKEI-3,70%23.656,62

Gilead in US-Dollar mit Trend (SD +-0,8)

Gilead in US-Dollar mit Trend (SD +-0,8)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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