Frühindikatoren 08.07.2019

Publizierdatum: 8. Juli 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.9228.1622.99012.5693.0283.5282.17428.23921.501
-0,16%-0,1%-0,18%-0,49%-0,16%-0,46%-0,66%-1,86%-1,13%
  • US-Arbeitsmarktdaten erweisen sich als Spaßbremse
  • Asiatische Börsen stehen heute unter Druck
  • Deutsche Wirtschaft leidet unter Zollstreit
  • Deutsche Bank holt die Brechstange raus

Guten Morgen...1,1228...Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Am vergangenen Freitag wurden einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Die US-Arbeitsmarktdaten fielen deutlich besser aus als von vielen Investoren antizipiert. Diese hatten mit einer Verschlechterung der Daten am amerikanischen Arbeitsmarkt gerechnet. Das Gegenteil war jedoch der Fall: Die US-Wirtschaft hat im Juni 224.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Keiner der 75 von Bloomberg befragten Analysten hatte einen solch hohen Stellenaufbau erwartet. Es war zudem der höchste Zuwachs seit Januar. Kleiner Wermutstropfen: Der Jobaufbau für die beiden Vormonate April und Mai wurde etwas geringer ausgewiesen, als bisher bekannt gewesen war. Demnach sind in den beiden Monaten 11.000 Stellen weniger entstanden. Das dämpft nun die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung der amerikanischen Notenbank Fed und könnte die Billiggeldrally an den Aktienmärkten ausbremsen. Positiv zu bemerken ist jedoch, dass Amerika und China den Zollstreit scheinbar gut verdauen. Eher hat es sogar den Anschein, dass die weltweite agierenden Exportnationen und hier allen voran Deutschland unter dem andauernden Zollkonflikt wesentlich mehr leiden. Die deutsche Industrie hat im Mai einen regelrechten Auftragseinbruch erlitten. Das Neugeschäft sank um 2,2% zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im April hatte es einen Anstieg von revidiert 0,4% (bisher 0,3%) gegeben. Allerdings gingen die Aufträge gegenüber dem Vorjahresmonat um deutliche 8,6% zurück. Die Deutsche Bank streicht tausende Stellen, baut radikal um und nimmt dafür einen Milliardenverlust im zweiten Quartal in Kauf. Bis 2022 will der Dax-Konzern rund 18.000 Stellen streichen und die Zahl der Vollzeitstellen auf etwa 74.000 senken. Insgesamt werde der Konzernumbau bis Ende 2022 voraussichtlich EUR 7,4 Mrd. kosten.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,360%-0,268%-0,28%0,10%
GBP0,762%0,876%0,81%0,96%
USD2,311%2,192%1,76%1,93%
JPY-0,072%0,043%-0,12%0,01%
CHF-0,745%-0,601%-0,63%-0,26%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,37%0,25%-0,74%
UK0,74%1,27%0,56%
USA2,02%2,69%1,84%
Japan-0,15%0,00%-0,20%
Schweiz-0,64%-0,17%-0,90%
EURUSD
USD1,1227-
CAD1,46831,3077
GBP*0,89591,2529
CHF1,11170,9900
AUD*1,60630,6988
JPY121,60108,29
SEK10,58609,4275
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,18
Öl Sorte Brent in USD/Fass64,17
Gold in USD/Feinunze1.404,52
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+17,54%3.001,42
S&P 500+21,84%2.506,85
NIKKEI+11,06%20.014,77

Deutsche Bank plant radikalen Umbau

Deutsche Bank plant radikalen Umbau

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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