Frühindikatoren 08.07.2020

Publizierdatum: 8. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.89010.3443.14512.6172.3173.3221.75026.06422.460
-1,51%-0,86%-1,08%-0,92%-1,1%-0,85%-1,55%+0,34%-0,69%
  • Fed besorgt über Corona-Entwicklung
  • Gewerkschaft - DHL streicht 2200 Arbeitplätze bei Jaguar Land Rover
  • Zalando und Amazon lassen Bohoo wegen Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte fallen
  • USA treten aus Weltgesundheitsorganisation aus

Guten Morgen...Noch vor zwei Tassen Café spielte der Virus an der Börse kaum eine Rolle. Jetzt tut er es wieder. Mit wenigen Ausnahmen wie der Börse in China haben die Märkte schwächer tendiert. Satans Drachenreiter sind auf besorgniserregende Aussagen der OECD über stark steigende Arbeitslosigkeit infolge der Covid-19-Krise und der Entwicklung der Infektionszahlen aufgesprungen. Allein in den USA stieg die Zahl der Infizierten auf über drei Millionen, Kalifornien meldete mit mehr als 10.000 Coronavirus-Fälle einen Rekordanstieg binnen 24 Stunden. Auch im australischen Bundesstaat Victoria nahmen die bestätigten Fälle zu. In Melbourne, der zweitgrößten Stadt des Landes, wurden daraufhin wieder Ausgangsbeschränkungen für zunächst sechs Wochen verhängt. Der Anstieg der Corona-Infektionen in den USA bereitet auch der Notenbank zunehmend Sorgen. Die Firmeninhaber würden wieder nervös, sagte der Präsident der Fed von Atlanta, Raphael Bostic. Er sprach von ernsthaften Befürchtungen, dass die Krise länger dauern könnte als erwartet. Die nächsten drei bis Wochen könnten darüber entscheiden, wie schnell sich die Wirtschaft erholen werde, ergänzte er. Ähnliche Bedenken äußerte seine Kollegin Mary Daly, die die Fed von San Francisco leitet. Fed-Vize Richard Clarida signalisierte weitere Unterstützung der Notenbank für die Wirtschaft. Es gibt noch mehr, was wir tun können, es gibt noch mehr, was wir tun werden, sagte Clarida. Die Präsidentin der Fed von Cleveland, Loretta Mester, hält weitere staatliche Hilfen für nötig. Es werde eine lange Erholungsphase brauchen, bis wirtschaftliche Aktivität und Beschäftigung wieder auf Vorkrisenniveau sein werden, sagte sie. Sunrun (+23%, Rekordhoch, größter Solarzellen-Installateur für Hausdächer in den USA) will Vivint Solar (+38%) für 3,2 Milliarden US-Dollar kaufen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,436%-0,258%-0,36%-0,18%
GBP0,120%0,393%0,24%0,37%
USD0,268%0,492%0,30%0,59%
JPY-0,047%0,103%-0,06%0,01%
CHF-0,680%-0,496%-0,51%-0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,44%-0,19%-0,68%
UK0,18%0,83%-0,07%
USA0,65%1,91%0,16%
Japan0,03%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,35%-0,47%-0,69%
EURUSD
USD1,1275-
CAD1,53401,3605
GBP*0,89791,2555
CHF1,06260,9421
AUD*1,62490,6938
JPY121,23107,51
SEK10,42959,2485
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d175,88
Öl Sorte Brent in USD/Fass42,92
Gold in USD/Feinunze1.794,48
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-11,30%3.745,15
S&P 500-3,22%3.230,78
NIKKEI-4,59%23.656,62

Dow Jones langfristig in US-Dollar mit Trend (log. Skala)

Dow Jones langfristig in US-Dollar mit Trend (log. Skala)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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