Frühindikatoren 08.09.2020

Publizierdatum: 8. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
28.13311.3133.42713.1002.2523.3141.67124.45023.205
-0,56%-1,27%-0,81%+2,01%+1,55%+1,64%+2,36%-0,57%+0,50%
  • Asiatische Aktienmärkte uneinheitlich: Nikkei im Plus, Hang Seng im Minus
  • Bitcoin verteidigte gestern die Marke von USD 10000
  • Boris Johnson betrachtet Nordirland-Regelung als widersprüchlich
  • EU-Kommission will Klimaziele für 2030 erhöhen

Guten Morgen. Da schaut man mal einen Moment nicht auf den Monitor und schon ist der Bitcoin ein Fünftel weniger wert. Nun gut, ganz so schnell ging es vielleicht nicht. Aber die Kryptowährung hat innerhalb der vergangenen sieben Handelstage in der Spitze knapp 18% eingebüßt. Vor dem Hintergrund, dass es sich beim Bitcoin um eine Währung handelt, ist der Kursverlust durchaus dramatisch. Andererseits kann die Kryptowährung seit dem März-Tief immer noch ein Kursplus von 100% vorweisen - da sind die jüngsten Kursverluste schon mit eingerechnet. Aktuell kämpft der Bitcoin mit der Marke von USD 10000. Für langfristig ausgerichtete Investoren ist das Schauspiel um die Kryptowährung furchteinflößend. Still und heimlich: Der britische Regierungschef Boris Johnson bereitet angeblich einen Brexit ohne Anschlussabkommen vor, somit steht urplötzlich wieder ein sogenannter No-Deal-Brexit im Raum. Kurz vor der nächsten Gesprächsrunde über ein Brexit-Anschlussabkommen in dieser Woche fordert Johnson von der EU mehr Tempo und Entgegenkommen. Die Zeit zum Ratifizieren des Vertrages wird knapp: Wenn wir uns nicht schnell einigen können, sehe ich kein Freihandelsabkommen zwischen uns und wir sollten das beide akzeptieren und getrennte Wege gehen, so Boris Johnson. Das könnte von der EU auch als Drohung verstanden werden, da muss man im Grunde nicht mal zwischen den Zeilen lesen. Prompt mahnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen London zur Einhaltung des EU-Austrittsabkommens. Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich davon unbeeindruckt und legten gestern deutlich zu. Der Rückversicherer Munich Re rechnet im Geschäft mit Erstversicherern wie der Allianz in den kommenden Jahren mit einem weiteren Preisanstieg. Nach 2020 könnten die Rückversicherer im Schaden- und Unfallgeschäft auch 2021 und voraussichtlich darüber hinaus höhere Prämien durchsetzen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,487%-0,401%-0,43%-0,21%
GBP0,065%0,215%0,20%0,41%
USD0,242%0,421%0,34%0,68%
JPY-0,078%0,087%-0,05%0,03%
CHF-0,732%-0,551%-0,55%-0,31%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,46%-0,19%-0,68%
UK0,25%0,83%-0,08%
USA0,71%1,91%0,14%
Japan0,04%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,45%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1805-
CAD1,54851,3119
GBP*0,89871,3133
CHF1,08330,9177
AUD*1,62240,7275
JPY125,44106,27
SEK10,37088,7857
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,52
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,95
Gold in USD/Feinunze1.925,62
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-11,51%3.745,15
S&P 500+0,73%3.230,78
NIKKEI-4,73%23.656,62

Bitcoin zuletzt unter Druck

Bitcoin zuletzt unter Druck

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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