Frühindikatoren 08.10.2021

Publizierdatum: 8. Oktober 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.75514.6544.40015.2513.6814.0981.98824.63628.171
+0,98%+1,05%+0,83%+1,85%-0,18%+2,14%+1,14%-0,26%+1,78%
  • Weltweit haben die Aktienmärkte ihre Erholung fortgesetzt - Stimmung bessert sich
  • Amerika: Streit um Schuldengrenze scheint beigelegt - Abstimmung folgt noch
  • Ölpreis (Sorte Brent) kratzt schon wieder an der Marke von 83 US-Dollar
  • Pandemie-Profiteur Deutsche Post hebt wieder einmal die Prognose an

Guten Morgen... Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung. Ich verspreche ihnen, die Dämmerung bricht an - Zitat aus The Dark Night. Oder um die Lage mit anderen Bildern darzustellen: Bei der Wolkenfront, die sich in letzter Zeit über dem Aktienmarkt auftürmte, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Szenario in einem gehörigen Wolkenbruch oder einer überraschenden Wetterbesserung entladen sollte. Da sich gestern mehrere dunkle Wolken in Luft auflösten, ging es an den Aktienmärkten nach oben. So lockte die schwindende Furcht vor einer Konjunktureintrübung durch hohe Energiepreise viele Anleger an die Aktienmärkte zurück. Erleichtert reagierten sie gestern außerdem auf die Aussicht einer Annäherung zwischen den USA und China sowie die geplante Anhebung der US-Schuldenobergrenze. Neben der Russlandintervention in Sachen Gaslieferungen, bahnt sich nun auch beim Haushaltsstreit eine Lösung an. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA ist offenbar abgewendet - zumindest vorübergehend. Die Demokraten von Präsident Joe Biden gaben gestern eine Einigung mit den Republikanern bekannt, um die Schuldenobergrenze zu erhöhen. Mit dem Arrangement der beiden Parteien werde die Finanzierung bis Anfang Dezember gesichert. Die Obergrenze solle um 480 Milliarden Dollar erhöht werden. Sie würde damit bei 28,9 Billionen Dollar liegen, wenn Senat und das Repräsentantenhaus dem Vorschlag zustimmen. Und auch in Sachen Inflation gab es ein interessantes Statement von EZB-Chefvolkswirt Philip Lane. Dieser ist der Ansicht, dass die Bürger trotz der rasant gestiegenen Preise keinen dauerhaften Preisauftrieb fürchten müssen. Zudem scheint der jüngste konjunkturelle Schwächeanfall in China allmählich abzuklingen: Einer Umfrage zufolge, stieg der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) für Dienstleistungen von 46,7 im August auf 53,4 und zeigt damit wieder Wachstum an.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,547%-0,482%-0,18%0,19%
GBP0,087%0,415%1,04%1,23%
USD0,124%0,243%1,10%1,58%
JPY-0,080%0,063%0,02%0,11%
CHF-0,764%-0,586%-0,28%0,11%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,19%-0,58%-0,71%
UK1,08%0,20%0,47%
USA1,59%0,91%0,32%
Japan0,08%0,02%-0,12%
Schweiz-0,14%-0,449%-0,72%
EURUSD
USD1,1547-
CAD1,44971,2554
GBP*0,84881,3604
CHF1,07380,9297
AUD*1,58160,7301
JPY129,24111,91
SEK10,15208,7906
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d169,71
Öl Sorte Brent in USD/Fass82,91
Gold in USD/Feinunze1.756,62
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+15,35%3552,64
S&P 500+23,90%3756,07
NIKKEI+0,20%27444,17

Deutsche Post zuletzt im Rückwärtsgang

Deutsche Post zuletzt im Rückwärtsgang

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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