Frühindikatoren 09.01.2019

Publizierdatum: 9. Januar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.7876.8972.57410.8042.8953.0551.98626.49720.427
+1,09%+1,08%+0,97%+0,52%+0,06%+0,70%+0,71%+2,40%+1,10%
  • Geringste Meereisbedeckung um die Antarktis seit Datenaufzeichnung - Wissenschaftler besorgt
  • China und USA verlängern Handelsgespräche - Anleger schöpfen Mut
  • Weltbank korrigiert Wachstumsprognose für Weltwirtschaft nach unten
  • Freiluftsauna - Rekordhitze in Teilen Australiens - Eiseskälte im Nordosten der USA

Guten Morgen...1,1440 USD...Der Sentiment Test funktioniert wie das Orakel von Delphi. Gegründet auf den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit sagt es die Entwicklung des Marktes für die nächsten Monate voraus. Die Stimmung war zuletzt so tief gefallen, dass das Orakel einen recht positiven Ausblick gegeben hat. Die USA und China haben ihre Gespräche über eine Beendigung ihres Handelskrieges überraschend verlängert. Beide Seiten hatten eigentlich nur zwei Tage verhandeln wollen, dann aber beschlossen, die Gespräche auszuweiten. Alle Acht!-ung! Zuvor hatte Trump verkündet, die Verhandlungen liefen ''sehr gut''. Die Börsen tendierten fester. Firmen mit einem großen China-Geschäft waren besonders gefragt (Boeing +3,8%). Autobauer gehörten ebenfalls zu den Favoriten. Die Regierung in Peking plant ein Programm zur Ankurbelung des Autoabsatzes. Auf den Verkaufslisten standen dagegen die Chipwerte (Nvidia -2,5%, Applied Materials -4%). Händler verwiesen auf Samsung. Die Firma hat im letzten Quartal erstmals seit zwei Jahren einen Gewinnrückgang verzeichnet. Der CEO verwies auf schwierige Bedingungen auf den Smartphone- und Chipmärkten. Die Samsung-Aktie (+3,5%) selbst legte heute trotz der überraschend schlechten Zahlen deutlich zu. Zur positiven Stimmung trugen auch Äußerungen eines führenden US-Notenbankers bei. Der Chef des FED-Ablegers von Atlanta, Bostic, hatte dafür plädiert, sich in diesem Jahr auf eine einzige Zinserhöhung zu beschränken. Neue Daten aus Deutschland bestätigten den Trend einer Abkühlung. So ging die Industrieproduktion im November den dritten Monat in Folge zurück. Der oberste Gerichtshof Indiens erklärte ein Patent der Bayer-Tochter Monsanto auf gentechnisch veränderte Baumwollsaat für rechtens. Das gilt als richtungsweisender Erfolg der Gen-Industrie gegen Kleinbauern (Bayer +2,6%). Indien ist der weltweit größte Baumwoll-Produzent.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,118%0,21%0,81%
GBP0,907%1,175%1,28%1,43%
USD2,783%3,016%2,61%2,71%
JPY-0,072%0,106%0,01%0,17%
CHF-0,704%-0,499%-0,24%0,31%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,23%0,42%-0,58%
UK1,27%1,19%0,76%
USA2,72%2,41%2,57%
Japan0,03%0,05%-0,14%
Schweiz-0,15%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1455-
CAD1,51571,3228
GBP*0,89911,2737
CHF1,12430,9814
AUD*1,60220,7149
JPY124,70108,84
SEK10,20908,9123
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,74
Öl Sorte Brent in USD/Fass59,46
Gold in USD/Feinunze1.281,74
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+1,79%3.001,42
S&P 500+2,80%2.506,85
NIKKEI+2,89%20.014,77

Bayer mit Durchschnitt (SD +-1)

Bayer mit Durchschnitt (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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