Frühindikatoren 09.02.2018

Publizierdatum: 9. Februar 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
23.8606.7772.58112.2603.3983.3772.08029.53821.383
-4,15%-3,9%-3,75%-2,62%-3,13%-2,24%-1,46%-3,00%-2,32%
  • Britischer Notenbank-Vize - Mehrere Zinsschritte binnen eines Jahres verkraftbar
  • Euro reagiert kaum auf überraschenden Shutdown in den USA
  • FED-Mitglied Dudley bei starker Wirtschaft für Zinsschritt im März
  • Dax und Dow Jones rutschen stark ab

Guten Morgen...1,2270 USD...Drei Tage nach dem Absturz der US-Börsen hat die Furcht vor steigenden Inflationsraten an der Wall Street erneut zu hohen Verlusten geführt. Der Dow-Jones-Index büßte über vier Prozent ein. Der Dow hat seit seinem Höchststand am 26. Januar 10,4 Prozent verloren. Für Unruhe sorgte die Bank of England, die zwar den Leitzins nicht antastete. Sie signalisierte aber, dass sie die Zügel ''etwas früher und in etwas stärkerem Maße'' anziehen könnte als erwartet. An den Börsen schürte dies die Erwartungen, dass Zentralbanken weltweit nun fest auf Kurs zum Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik seien. Die Geldschwemme hatte den Börsen eine jahrelange Rally beschert. Trump gab sich gelassen. Sein Sprecher sagte, der Präsident sei auf die langfristige Grundlage der Wirtschaft fokussiert. Diese schätze Trump als stark ein. Trump hatte die immer neuen Rekordstände an der Wall Street in den vergangenen Wochen auch auf seine Politik zurückgeführt. Die Signale der britischen Notenbank sowie Spekulationen auf eine wachsende US-Staatsverschuldung hievten die Rendite der zehnjährigen Treasury Bonds zeitweise auf 2,88% - nur einen Hauch vom Vierjahres-Hoch vom Montag entfernt. Die 30-jährigen Bonds gaben nach und rentierten mit 3,14%. An den Finanzmärkten entwickelte sich ein regelrechtes Tauziehen zwischen Anleiherenditen und Aktienkursen. Der Blick auf die Kreditmärkte sorgt jedenfalls derzeit für viel Nervosität an den Aktienbörsen. Twitter (+12%) konnten dem Abwärtstrend trotzen. Grund für die Euphorie war, dass der Kurznachrichtendienst erstmals die Gewinnschwelle überschritten hat. Ebenfalls gut zehn Prozent gewann der New-York-Times-Verlag. Bei der Traditionszeitung brummt das Online-Geschäft. Gold tendierte kaum verändert. Bitcoin und Euro waren stabil. Der Ölpreis tendierte dagegen deutlich schwächer.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,191%0,48%1,11%
GBP0,530%0,815%1,39%1,63%
USD1,811%2,298%2,62%2,84%
JPY-0,054%0,103%0,11%0,28%
CHF-0,743%-0,531%0,05%0,54%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,77%0,42%-0,55%
UK1,62%1,19%0,69%
USA2,85%2,41%2,13%
Japan0,07%0,05%-0,15%
Schweiz0,19%-0,07%-0,84%
EURUSD
USD1,2266-
CAD1,54471,2592
GBP*0,87791,3967
CHF1,15120,9384
AUD*1,57530,7786
JPY133,90109,15
SEK9,94978,1108
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,74
Öl Sorte Brent in USD/Fass64,40
Gold in USD/Feinunze1.318,40
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-3,62%3.503,96
S&P 500-5,59%2.673,61
NIKKEI-5,17%22.764,94

Dow Jones Index in US-Dolllar

Dow Jones Index in US-Dolllar

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