Frühindikatoren 09.03.2020

Publizierdatum: 9. März 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.8658.5762.97211.5422.6163.2321.84525.22119.629
-0,98%-1,87%-1,71%-3,37%-3,87%-3,91%-3,60%-3,54%-5,40%
  • Australiens Premier erwägt Geldzahlungen an Bürger
  • Ölpreis bricht um 30 vH ein - Saudisch-russischer Preiskrieg
  • Norditalien wegen Coronavirus abgeriegelt
  • Angst - Börsen unter enormen Druck - Staatsanleihen gefragt

Guten Morgen...Die aktuell hohen Verluste des S&P 500 Futures haben CME (US-Future-Börse) Regeln ausgelöst, die eine Marktbewegung nach unten größer als 5% vom vorangegangen Handelstag-Tief verhindern sollen. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie und ein Einbruch des Öl-Preises haben der Börse in Japan schwer zugesetzt. Der am Wochenende begonnene Öl-Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland ließ die Preise für die wichtigsten Sorten um etwa 30% einbrechen. Es war der größte Rückgang seit Januar 1991 zu Beginn des ersten Golfkrieges. Am Freitag waren die Gespräche zwischen der Opec und Russland über eine Förderbremse gescheitert. Saudi Aramco kündigte an, den Verkaufspreis für alle Öl-Sorten und alle Abnehmer zu senken. So sollten sich Lieferungen nach Nordwest-Europa um acht Dollar je Barrel verbilligen. Das Königreich will zudem seine Förderung hochfahren. Der Ölpreis stand ohnehin bereits wegen der Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft unter Druck. Im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie hat die italienische Regierung zu in Europa beispiellosen Maßnahmen gegriffen: Rom erließ gestern ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot für die mehr als 15 Millionen Einwohner der Regionen im Norden des Landes, zu denen auch die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig gehören. Investoren suchten Zuflucht in Gold und US-Staatsanleihen. Die Rendite der zehnjährigen Papiere fiel auf ein Rekordtief von 0,47%. Eine derartige panikartige Reaktion des US-Rentenmarktes hat es seit 1953 nicht gegeben. Die US-Notenbank benötigt nach Einschätzung eines hochrangigen Vertreters im Falle eines Konjunkturabschwungs im Zuge der Coronavirus-Krise ein umfangreicheres Mandat zum Kauf von Wertpapieren und Anlagen. Dies müsse erwogen werden, falls die Fed gezwungen werde, die Zinsen auf effektiv null Prozent zu senken.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,473%-0,348%-0,42%-0,25%
GBP0,518%0,602%0,44%0,47%
USD0,896%0,846%0,54%0,61%
JPY-0,105%-0,023%-0,27%-0,19%
CHF-0,813%-0,681%-0,80%-0,58%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,71%-0,19%-0,85%
UK0,24%0,83%0,09%
USA0,52%1,91%0,33%
Japan-0,15%-0,02%-0,31%
Schweiz-0,91%-0,47%-0,88%
EURUSD
USD1,1402-
CAD1,55391,3627
GBP*0,87291,3055
CHF1,05590,9258
AUD*1,74160,6545
JPY116,97102,59
SEK10,66149,3477
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,52
Öl Sorte Brent in USD/Fass33,39
Gold in USD/Feinunze1.669,05
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-13,70%3.745,15
S&P 500-9,56%3.230,78
NIKKEI-13,58%23.656,62

NIKKEI in YEN

NIKKEI in YEN

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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