Frühindikatoren 09.04.2019

Publizierdatum: 9. April 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.3417.9542.89611.9633.1113.4382.14730.12021.772
-0,32%+0,19%+0,10%-0,39%-1,39%-0,27%+0,10%+0,14%+0,05%
  • Nach zweiwöchiger Rally gönnen sich die Märkte eine Verschnaufpause
  • Brexit und Handelsgespräche lassen die Anleger vorsichtiger werden
  • Apple-Aktie erobert die 200 Dollar-Marke zurück
  • Die asiatischen Märkte treten heute auf der Stelle

Guten Morgen...1,1261...Auf Twitter macht ein neues Verb die Runde: to brexit - sich verabschieden aber nicht gehen. Morgen will die britische Premierministerin May auf dem EU-Sondergipfel um eine Verlängerung der Austrittsfrist bis zum 30. Juni bitten. Und auch die zweite Hängepartie, die Handelsgespräche zwischen Amerika und China, drückt auf die Stimmung. Die schwächere Weltkonjunktur, die Brexit-Turbulenzen und der Handelskonflikt haben die deutschen Exporte im Februar so stark fallen lassen wie seit einem Jahr nicht mehr. Sie sanken um 1,3% zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,5% gerechnet, nachdem es im Januar noch ein Mini-Plus von 0,1% gegeben hatte. Das Nervenkostüm der Anleger wird diese Woche einmal mehr strapaziert, denn nach jetzigem Stand sollen die Briten die EU am Freitag verlassen. Bei der Suche nach einem gemeinsamen Weg aus der Sackgasse kommen die regierenden Konservativen und die Labour-Opposition in Großbritannien weiter nicht voran. Der abkühlenden Konjunktur zum Trotz steigt der Ölpreis auf ein Fünfmonatshoch. Die Sorte Brent kletterte gestern über die 70 Dollar-Marke. Marktteilnehmer nannten die drohende Eskalation der Krise in Libyen als einen Grund für die Preisaufschläge am Ölmarkt. Selbst ein Bürgerkrieg kann nun nicht mehr ausgeschlossen werden. In dem ölreichen Opec-Land sieht sich die international anerkannte Regierung einer militärischen Offensive eines regionalen Machthabers ausgesetzt. Libyen hat im vergangenen Monat etwa 1,1 Millionen Barrel Rohöl am Tag gefördert und ist damit ein nicht unbedeutender Produzent der Opec. Der Kurssturz bei Boeing geht weiter, gestern knickte der Kurs um 4,4% ein, womit das Schwergewicht die Hauptschuld am gestrigen Minus im Dow Jones trägt. Bayer: Glyphosat vernichtet 4.500 Stellen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,310%-0,112%0,04%0,52%
GBP0,818%1,072%1,16%1,32%
USD2,584%2,750%2,33%2,47%
JPY-0,061%0,093%-0,04%0,11%
CHF-0,717%-0,499%-0,40%0,07%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland0,01%0,25%-0,57%
UK1,11%1,27%0,71%
USA2,52%2,69%2,36%
Japan-0,04%0,00%-0,16%
Schweiz-0,29%-0,17%-0,76%
EURUSD
USD1,1262-
CAD1,49901,3310
GBP*0,86031,3087
CHF1,12480,9982
AUD*1,57860,7133
JPY125,38111,31
SEK10,43479,2620
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d165,36
Öl Sorte Brent in USD/Fass71,15
Gold in USD/Feinunze1.299,41
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+14,55%3.001,42
S&P 500+17,65%2.506,85
NIKKEI+9,07%20.014,77

BOEING: Nach dem Absturz folgt der Kurssturz!

BOEING: Nach dem Absturz folgt der Kurssturz!

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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