Frühindikatoren 09.05.2018

Publizierdatum: 9. Mai 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.3607.2672.67212.9123.4593.5582.18630.52522.412
+0,01%+0,02%-0,03%-0,28%-0,72%-0,18%-0,06%+0,40%-0,43%
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Guten Morgen...1,1850 USD...Die Wall Street hat kaum auf den bereits erwarteten US-Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran reagiert. Trump kündigte harte Wirtschaftssanktionen gegen den Iran an. Die Ölpreise dämmten ihre Verluste ein. Zeitweise war der Preis für Nordseeöl um vier Prozent gesunken. Der Euro tendierte erneut schwächer. Spekulationen über Neuwahlen in Italien drückten auf die Stimmung der Anleger in Europa. Der Kabelbetreiber Comcast (-5%) will laut Insidern mit einer milliardenschweren Offerte für das Film- und TV-Geschäft von Murdochs Fox-Gruppe den Disney-Konzern noch ausstechen. Der Gummischuh-Hersteller Crocs (+7%) profitierte von guten Bilanzzahlen. Nach dem Einstieg des aktivistischen Investors ValueAct Capital Partners legten Citigroup (+3%) zu. Argentinien stemmte sich jüngst gegen den Verfall seiner Währung, indem die Notenbank den Leitzins auf mittlerweile 40,0 Prozent hievte. Eigentlich hatte sich der Ruf Argentiniens an den Märkten sich im vergangenen Jahr wieder etwas gebessert, nachdem Anleger es im Zuge des lange nachwirkenden Zahlungsausfalls von 2002 gemieden hatten. Auch in der Türkei reagierte die Zentralbank mit höheren Zinsen auf die Schwäche der Währung - sehr zum Leidwesen von Staatspräsident Erdogan. Die aktuelle Lira-Verkaufswelle bezeichnete er als Angriff auf die heimische Wirtschaft und kündigte Gegenmaßnahmen an. Wegen Zweifeln an einer baldigen Stabilisierung der Inflation zogen sich Anleger aus der Währung des Landes zurück. Fast 13.800 Prozent - das ist die Höhe der Inflation in Venezuela im April im Jahresvergleich. Durch die Wirtschaftskrise ist der Import von Lebensmitteln und Medikamenten in Venezuela zum Erliegen gekommen. Der Schwarzmarkt in dem lateinamerikanischen Land blüht. In einigen Schwellenländern kann man von einer wirtschaftlichen Krisensituation sprechen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,328%-0,189%0,37%0,98%
GBP0,673%0,955%1,36%1,59%
USD2,353%2,771%2,91%2,98%
JPY-0,037%0,115%0,09%0,25%
CHF-0,722%-0,517%-0,01%0,47%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,56%0,42%-0,57%
UK1,44%1,19%0,80%
USA2,99%2,41%2,52%
Japan0,05%0,05%-0,13%
Schweiz0,05%-0,07%-0,75%
EURUSD
USD1,1846-
CAD1,53491,2951
GBP*0,87561,3527
CHF1,18911,0033
AUD*1,59370,7432
JPY129,72109,49
SEK10,46008,8270
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,85
Öl Sorte Brent in USD/Fass76,64
Gold in USD/Feinunze1.310,37
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E+1,54%3.503,96
S&P 500+1,21%2.673,61
NIKKEI+2,59%22.764,94

Rohöl Sorte Brent in US-Dollar mit Regressionen (SD +-1)

Rohöl Sorte Brent in US-Dollar mit Regressionen (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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