Frühindikatoren 09.08.2018

Publizierdatum: 9. August 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.5847.8882.85812.6343.4143.4942.24828.61522.613
-0,18%+0,06%-0,03%-0,12%-1,11%-0,31%+0,77%+0,90%-0,14%
  • US-Regierung baut Kapazitäten bei Finanzmarkt-Aufsicht ab
  • USA verhängen Sanktionen gegen Russland wegen Skripal-Anschlag
  • Wall Street Journal - US-Börsenaufsicht hat Tesla nach Musk-Tweet im Visier
  • Schweiz verhängt vorläufig Zulassungsstopp für gewisse Audi-Diesel

Guten Morgen...1,1600 USD...Langweilig. Der S&P 500 Index ist um 0,02% gefallen. Die Umsätze sind dünn. Neben der Urlaubssaison halten auch die ungewöhnlichen weltweiten Wetterbedingungen die Menschen von der Börse ab. In Japan starben bereits mehr als 100 Menschen bei Rekordtemperaturen an einem Hitzeschlag, mehr als 70.000 mussten deswegen ins Krankenhaus. Die Behörden sprechen inzwischen von einer Naturkatastrophe. Von einer Naturkatastrophe spricht die US-Börsenaufsicht SEC dem ''Wall Street Journal'' zufolge noch nicht, dennoch untersuchen sie den überraschenden Tweet von Tesla-Chef Musk, den Elektroauto-Pionier möglicherweise von der Börse zu nehmen. Die SEC wolle dabei auch prüfen, ob die Erklärung von Musk ernst gemeint gewesen sei. Zudem ist Tesla von der Behörde gefragt worden, warum die Mitteilung über Twitter und nicht das übliche (und vorgeschriebene) Verfahren für wichtige Firmennachrichten (regulatory filing) erfolgt sei. Die Aktien verloren gestern zeitweise über drei Prozent. Ganz so langweilig ist es also doch wieder nicht. Die Ölpreise sanken um rund 3%, weil die Nachfrage aus China geringer war und auch die US-Rohölbestände nicht so nachgaben wie erwartet. Das brockte Öl- und Energiefirmen Kursrückgänge ein. Wie üblich legten Facebook, Google und Microsoft zu. Zudem bewegte (eine vielleicht etwas übertriebenes Darstellung) die nächste Runde des Handelsstreits zwischen den USA und China die Kurse, nachdem beide Länder neue Zölle für Produkte der jeweils anderen Seite angekündigt hatten. Zu den Dax-Verlierern zählten die Münchener Rück (-2,1%). Das operative Ergebnis ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben. E.ON (-2,9%) verzeichnet einen Gewinnsprung und tendierte trotzdem schwächer. Bei Fresenius (-2,7%) fiel den Aktienhändlern nicht viel Besseres ein, als auf die Kursverluste von Pharmawerten in Zürich zu verweisen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,319%-0,176%0,31%0,92%
GBP0,806%1,052%1,36%1,57%
USD2,341%2,828%2,93%2,98%
JPY-0,043%0,129%0,12%0,33%
CHF-0,726%-0,514%-0,05%0,42%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,40%0,42%-0,61%
UK1,32%1,19%0,73%
USA2,95%2,41%2,67%
Japan0,11%0,05%-0,11%
Schweiz-0,05%-0,07%-0,72%
EURUSD
USD1,1602-
CAD1,51051,3016
GBP*0,90131,2870
CHF1,15310,9936
AUD*1,56020,7435
JPY128,74110,95
SEK10,39208,9559
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,11
Öl Sorte Brent in USD/Fass72,47
Gold in USD/Feinunze1.214,48
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-0,28%3.503,96
S&P 500+10,53%2.673,61
NIKKEI+4,30%22.764,94

S&P 500 seit der Finanzkrise in US-Dollar mit Trend

S&P 500 seit der Finanzkrise in US-Dollar mit Trend

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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