Frühindikatoren 09.08.2019

Publizierdatum: 9. August 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.3788.0392.93811.8452.8993.3752.09226.06020.685
+1,43%+2,24%+1,88%+1,68%+0,70%+1,98%+1,13%-0,23%+0,44%
  • Gestern - Kursgewinne in Europa und Amerika
  • Heute - Asien uneinheitlich: Japan legt zu, China schwächer
  • USD 5,2 Mrd. Verlust beim Fahrdienst Uber: Aktie knickt ein
  • Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen

Guten Morgen...1,1197...Die Fußballfachwelt fragt sich, wer in die großen Fußstapfen von Uli Hoeneß passen und die enormen Erwartungen erfüllen könnte. Ein Kandidat für die Nachfolge ist Herbert Hainer, der den Grundstein für den späteren Erfolg von adidas gelegt hat. In den letzten fünf Jahren konnte sich der Börsenkurs von adidas vervielfachen. Gestern schaltete die adidas-Aktie allerdings in den Rückwärtsgang. Die Anleger der Dreistreifenmarke zeigten sich enttäuscht, dass die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht angehoben wurde. Die hohen Erwartungen konnten damit nicht erfüllt werden, die Aktie büßte sportliche 3,2% an Wert ein. Apropos Erwartungen: Nachdem sich der Handelsstreit zwischen Amerika und China schon geraume Zeit in die Länge zieht, schielt man zunehmend auf die Ex- & Import-Zahlen der beiden Länder. Zwar hat sich der Handel zwischen den USA und China im Juli erneut abgeschwächt, der gesamtwirtschaftlichen Schäden hält sich für China aber in Grenzen. Chinas Exporte in die USA sanken im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 6,5%. Die Importe gingen in US-Dollar gemessen um 19% zurück. Damit sank das Handelsvolumen beider Staaten um mehr als USD 5 Mrd. Aber: Trotz der anhaltenden Belastung durch den Handelsstreit entwickelte sich Chinas Außenhandel im Juli insgesamt besser als erwartet. Die Gesamtexporte stiegen um 3,3%. Die Importe gingen um 5,6% zurück. Im Gegensatz zu adidas waren hier die Erwartungen relativ niedrig, womit man diese Zahlen am besten mit folgenden Satz quittiert: Es hätte schlimmer kommen können. Übrigens ließ die Antwort aus Amerika nicht lange auf sich warten. Donald Trump per Twitter: Unser Problem ist nicht China - Wir sind stärker denn je, Geld fließt in die USA, während tausende Unternehmen China verlassen. Für den US-Präsident ist die FED das größte Problem, die seinen Erwartungen nicht nachkommt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,398%-0,339%-0,45%-0,16%
GBP0,770%0,836%0,63%0,72%
USD2,181%1,993%1,42%1,55%
JPY-0,102%0,044%-0,17%-0,07%
CHF-0,787%-0,667%-0,81%-0,51%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20182-jährige Bonds
Deutschland-0,59%0,25%-0,87%
UK0,53%1,27%0,47%
USA1,70%2,69%1,60%
Japan-0,22%0,00%-0,27%
Schweiz-0,88%-0,17%-1,02%
EURUSD
USD1,1184-
CAD1,47851,3222
GBP*0,92171,2133
CHF1,08970,9742
AUD*1,64140,6810
JPY118,48105,91
SEK10,72069,5854
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,93
Öl Sorte Brent in USD/Fass57,49
Gold in USD/Feinunze1.501,71
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+12,45%3.001,42
S&P 500+20,19%2.506,85
NIKKEI+9,66%20.014,77

adidas - Verschnaufpause nach Börsenmarathon

adidas - Verschnaufpause nach Börsenmarathon

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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