Frühindikatoren 09.09.2020

Publizierdatum: 9. September 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
27.50110.8483.33212.9682.2183.2671.66924.42423.017
-2,25%-4,11%-2,78%-1,01%-1,5%-1,41%-0,14%-0,81%-1,10%
  • Schlechte Vorgaben aus Amerika belasten heute die asiatischen Märkte
  • Techaktien unter Druck - Tesla verliert gestern USD 80 Mrd. an Börsenwert
  • AstraZeneca verunsichert die Märkte: Corona-Impfstoff verzögert sich
  • Ölpreis hat in den letzten vier Handelstagen etwas mehr als 10% eingebüßt

Guten Morgen. Von einem Ausverkauf zu sprechen wäre freilich noch zu früh, doch im Nasdaq Composite hat die Korrektur zumindest begonnen. In den vergangenen drei Handelstagen hat der technologielastige Index in der Spitze mehr als 10% abgeben müssen. Aber auch im S&P 500, der querbeet nahezu alle Branchen beinhaltet ging es um etwa 7% nach unten. Nichtsdestotrotz müssen diese Kursverluste ins rechte Licht gerückt werden. Trotz des Rückschlags ist der Nasdaq Composite seit Jahresbeginn immer noch 21,8% im Plus. So gesehen, ist für langfristige Anleger immer noch alles im Lot, doch für diejenigen, die erst spät auf den rasenden Zug aufgesprungen sind, wird sich der rasante Kursrückgang als jähe Spaßbremse erweisen. Besonders hart traf es in den vergangenen Tagen die Aktie von Tesla: Die Unglücksraben, die hier zum Höchstkurs bei USD 502 eingestiegen sind, sitzen mittlerweile auf einem Minus von mehr als 34%. Der Börsenwert des Herstellers von Elektrofahrzeugen ist damit um mehr als USD 155 Mrd. eingebrochen. Um sich diesen Betrag besser vorstellen zu können, die aktuelle Marktkapitalisierung von Volkswagen und Daimler zusammen entspricht derzeit etwa USD 150 Mrd. Früher gab es mal eine Börsenweisheit, die vor allem in Händlerkreisen die Runde machte: Wie verliert man am schnellsten Geld? Indem man bei Tesla auf fallende Kurse setzt. Sollte der Ausverkauf beim Elektroautohersteller anhalten, gehört diese Weisheit wohl bald der Vergangenheit an. Von der aufkeimenden Unruhe an den Märkten sollte eigentlich der Goldpreis als sicherer Hafen profitieren, doch dieser verharrt im Moment stoisch über der Marke von USD 1900 und damit etwa 8% unter seinem Allzeithoch bei USD 2075. Dem amtierenden US-Präsidenten geht das Wahlkampf-Geld aus: Das Team Trump soll bereits USD 800 Mio. der insgesamt eingesammelten Spendengelder von etwa USD 1,1 Mrd. ausgegeben haben.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,488%-0,402%-0,42%-0,22%
GBP0,061%0,196%0,16%0,37%
USD0,250%0,427%0,31%0,64%
JPY-0,081%0,085%-0,06%0,02%
CHF-0,739%-0,556%-0,55%-0,32%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,49%-0,19%-0,70%
UK0,18%0,83%-0,14%
USA0,67%1,91%0,14%
Japan0,03%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,46%-0,47%-0,76%
EURUSD
USD1,1781-
CAD1,55851,3229
GBP*0,90811,2971
CHF1,08140,9178
AUD*1,62970,7228
JPY124,79105,92
SEK10,39028,8199
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d174,25
Öl Sorte Brent in USD/Fass39,68
Gold in USD/Feinunze1.931,88
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,77%3.745,15
S&P 500-1,87%3.230,78
NIKKEI-5,01%23.656,62

AstraZeneca setzt Impfstoffstudie aus

AstraZeneca setzt Impfstoffstudie aus

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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