Frühindikatoren 09.09.2021

Publizierdatum: 9. September 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
35.03115.2874.51415.6103.6474.1771.98825.82329.948
-0,20%-0,57%-0,13%-1,47%-0,65%-1,13%-0,72%-1,89%-0,77%
  • Weltweit schalten die Aktienmärkte in den Rückwärtsgang
  • Konjunktursorgen belasten die Börsen rund um den Globus
  • Heutige EZB-Sitzung verstärkt Nervosität bei den Anlegern
  • US-Notenbanker Williams: Jobmarkt muss sich vor Abkehr vom Krisenmodus bessern

Guten Morgen... Ob sich Chinesen deutsche Wörter in den Nacken tätowieren lassen? Vermutlich nicht. Aus dem Reich der Mitte erreichen uns derzeit reichlich negative Nachrichten: Zum einen wäre da der Immobilienentwickler Evergrande zu nennen und zum anderen die dort ansässige Notenbank. Beide haben sich in den letzten 24 Stunden nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Dem Immobilienkonzern steht das Wasser bis zum Hals, um es bildlich darzustellen. Die Rating-Agentur Fitch senkt bei der Bonitätsbewertung den Daumen nach unten, womit die Bonitätsnote nun CCC+ lautet. Zuvor hatten schon andere Ratingagenturen ihre Bonitätsnoten nach unten angepasst. Zwischenzeitlich ist die Aktie von China Evergrande auf ein Sechsjahrestief gefallen. Insgesamt soll der zweitgrößte Immobilienkonzerns Chinas einen Schuldenberg von mehr als 300 Milliarden Dollar angehäuft haben. Des Weiteren hat sich Chinas Notenbank zu Wort gemeldet. Dabei hat sie die Hoffnungen vieler Anleger zerstreut, in dem sie mehr oder weniger deutlich machte, dass sie keinen Bedarf sehe, größere Konjunkturpakete aufgrund der zunehmenden Ausbreitung der Delta-Variante zu schnüren. Anstatt Konjunkturhilfen auf den Weg zu bringen, wird man vermutlich eher am Mindestreservesatz für Geschäftsbanken schrauben. Je niedriger dieser Satz ausfällt, um so mehr Spielraum haben Geldhäuser zur Vergabe von Darlehen. Ein kleiner aber durchaus feiner Stimulus für die Wirtschaft. Bleibt die Frage, ob dieses Mittel tatsächlich zum Einsatz kommt und ob es ausreicht, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Zurück nach Deutschland: Das RKI warnt vor einem fulminanten Verlauf der vierten Welle. Die Intensivbetten-Belegung hat sich in den vergangenen zwei Wochen fast verdoppelt: Wenn die Impfungen nicht zunehmen, sieht es laut dem Chef des RKI sehr schlecht aus. Gesundheitsminister Spahn kündigte deshalb eine Impfwoche an.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,541%-0,494%-0,29%0,02%
GBP0,059%0,226%0,75%0,92%
USD0,116%0,223%0,87%1,33%
JPY-0,091%0,062%-0,02%0,06%
CHF-0,758%-0,593%-0,40%-0,05%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,33%-0,58%-0,69%
UK0,75%0,20%0,22%
USA1,33%0,91%0,22%
Japan0,04%0,02%-0,13%
Schweiz-0,26%-0,449%-0,71%
EURUSD
USD1,1813-
CAD1,50171,2716
GBP*0,85871,3757
CHF1,08770,9207
AUD*1,60660,7353
JPY130,14110,15
SEK10,20308,6367
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d171,69
Öl Sorte Brent in USD/Fass72,64
Gold in USD/Feinunze1.787,69
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+17,57%3552,64
S&P 500+24,25%3756,07
NIKKEI+5,79%27444,17

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Alexander Adrian (Tel. +43-662-8684-2691) e-mail: alexander.adrian@schoellerbank.at

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