Frühindikatoren 09.10.2018

Publizierdatum: 9. Oktober 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.4877.7362.88411.9473.3353.3102.09526.27623.506
+0,15%-0,67%-0,04%-1,36%-1,01%-1,07%-1,16%+0,28%-1,17%
  • Alphabet schließt nach Sicherheitslücke Soziales Netzwerk Google+
  • Hurrikanes über Hurrikanes - Florida bereitet sich auf Ankunft von Hurrikan Michael vor
  • IWF senkt Wachstumsprognosen - Handelskonflikte belasten
  • Bullard (US-Notenbank): Zinsen müssen nicht viel höher steigen

Guten Morgen...1,1490 USD...Nächste Woche erwachen die Voodoo Götter der Finanzmärkte in Form der Firmen-Gewinnzahlen. Mein Herz schlägt schneller. Das Börsenparkett beginnt zu zittern. So hohe Erwartungen. Klassische Industrie-Werte wie General Electric (+3,3%, sechster Handelstag in Folge im Plus) legten gestern jedenfalls zu. Zuvor hatte sich Barclays positiv über den neuen Chef Larry Culp geäußert, der den Mischkonzern umstrukturieren soll. Der Dow-Jones-Index war fest und steht knapp vor seinem Allzeithoch. Anlegern in Technologie- und Bankaktien, die unter erhöhtem Blutdruck leiden, sollten den weiteren Text weiträumig meiden. Oh je: Technologieführer wie Amazon, Netflix und Google (eigentlich Alphabet) standen unter Druck. Auch in Europa fielen Techwerte wegen Gewinnmitnahmen in Ungnade. Aktien wie die des Dax-Neulings Wirecard (-12%, Jahresplus schmilzt auf 75%) sowie Infineon, Delivery Hero, S&T (-6,8%) oder Shop Apotheke (-7,2%) gehörten zu den Verlierern. Oh je, oh je: Die wachsende Skepsis von Anlegern gegenüber Wertpapieren aus südeuropäischen Staaten setzte in Europa insbesondere Bankaktien zu. Der griechische Branchenindex gab in der Spitze 8% nach (Deutsche Bank -1,6%, Commerzbank -4,6%). Die US-Notenbank muss aus Sicht eines ihrer hochrangigen Mitglieder die Zinsen nicht mehr viel anheben, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Sehr fein. Bedenkenträger: Die Deutsche Bundesbank warnte vor den Gefahren einer weltweit gestiegenen Verschuldung. Träger weiterer Bedenken: Der Dauerstreit um neue Handelsbarrieren der USA und die hohe Schuldenlast vieler Staaten haben das Wachstum der Weltwirtschaft spürbar gebremst. Das Wachstum gehe mit 3,7% zwar im laufenden und dem kommenden Jahr auf vergleichsweise hohem Niveau weiter, nehme aber nicht mehr wie eigentlich erwartet an Tempo zu, warnte der Chefvolkswirt des IWF.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,158%0,44%1,05%
GBP0,802%1,089%1,52%1,74%
USD2,414%2,958%3,15%3,24%
JPY-0,073%0,137%0,14%0,35%
CHF-0,743%-0,530%0,02%0,57%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,53%0,42%-0,55%
UK1,68%1,19%0,88%
USA3,24%2,41%2,88%
Japan0,16%0,05%-0,11%
Schweiz0,08%-0,07%-0,69%
EURUSD
USD1,1496-
CAD1,48961,2956
GBP*0,87761,3100
CHF1,14100,9923
AUD*1,62270,7085
JPY130,03113,10
SEK10,43179,0715
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d157,95
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,29
Gold in USD/Feinunze1.191,30
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-5,54%3.503,96
S&P 500+12,56%2.673,61
NIKKEI+7,34%22.764,94

GE in US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-1,5)

GE in US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-1,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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