Frühindikatoren 10.01.2022

Publizierdatum: 10. Januar 2022

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
36.23214.9364.67715.9483.9724.3062.11623.67528.479
-0,01%-0,96%-0,41%-0,65%+0,33%-0,44%+0,54%+0,77%-0,03%
  • Neuer Umgang - Star-Virologe Streeck - Dauerhafter Alarmzustand ermüdend und nicht erfolgreich
  • Corona-Beauftragte Israels sieht trotz Omikron weltweit Grund zu vorsichtigem Optimismus
  • Ukraine - USA schlagen beiderseitige Begrenzung von Militäraktivitäten vor
  • Bild - Ab Februar neue Gültigkeitsdauer bei EU-Impfzertifikaten

Guten Morgen...Das in Sachen Corona-Surrealismus an sich schon recht gut geschulte Publikum weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Zumindest die Börse reagiert weiter sehr gelassen auf Omikron und auch auf sehr gute US-Wirtschaftsdaten. Der Rückgang der Arbeitslosenquote in den USA auf 3,9% und der Anstieg der Löhne deuten darauf hin, dass der Wirtschaft im Dezember die Arbeitskräfte ausgingen. Dies steht im Einklang mit der sich entwickelnden Ansicht der Fed, dass der Arbeitsmarkt sich der Höchstbeschäftigung, wow, nähert oder diese bereits erreicht hat und der Lohndruck zunimmt. Das könnte die Spekulationen über eine Zinserhöhung schon im März verstärken. Der Markt und die Fed sehen Corona offensichtlich als kein wesentliches Problem mehr für die Wirtschaft an. Analysten gehen davon aus, dass Omikron milde verläuft, in erster Linie Hals- und Kopfschmerzen verursacht, nur noch zu wenigen Krankenhauseinweisungen führt und schon bald massenhaft ein sehr wirksames Gegenmittel von Pfizer auf die Märkte kommen wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufnahme in ein Krankenhaus ist bei Omikron in etwa 40% bis 50% geringer als bei der Delta-Variante. Bei Delta ist einer von vier mit Covid-19 infizierten eingelieferten Patienten auf die Intensivstation gekommen. Bei Omikron beträgt dieses Verhältnis hingegen nur 1:10. Bekannt ist laut Experten auch, dass bei der Delta-Variante etwa 20% der Intensivpatienten beatmet werden mussten, bei Omikron nur 2%. Franz Kafka muss Politiker gewesen sein: Der politische Umgang damit ist sehr, sehr unterschiedlich. Schweden lässt das mehr weniger laufen und hat noch nicht einmal einen verpflichtenden Maskenschutz, während auf der anderen Seite des Spektrums Österreich mit einer angedachten Impfpflicht, einem Dauerlockdown für Ungeimpfte und einer teilweisen Maskenpflicht im Freien reagiert.





























Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,576%-0,493%0,06%0,35%
GBP0,486%0,000%1,45%1,40%
USD0,236%0,662%1,56%1,79%
JPY-0,028%0,000%0,06%0,18%
CHF0,000%0,000%0,02%0,28%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20212-jährige Bonds
Deutschland-0,04%-0,18%-0,58%
UK1,18%0,97%0,82%
USA1,77%1,54%0,87%
Japan0,14%0,07%-0,07%
Schweiz0,01%-0,13%-0,66%
EURUSD
USD1,1327-
CAD1,43301,2649
GBP*0,83401,3580
CHF1,04310,9208
AUD*1,57540,7190
JPY131,20115,80
SEK10,27609,0705
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d170,00
Öl Sorte Brent in USD/Fass81,70
Gold in USD/Feinunze1.792,26
IndexYTD in EUR31.12.2021
STOXX50E+0,18%4298,41
S&P 500-1,52%4766,18
NIKKEI-1,33%28791,71

S&P 500 in US-Dollar mit Trend (SD+-1, +-0,5)

S&P 500 in US-Dollar mit Trend (SD+-1, +-0,5)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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