Frühindikatoren 10.06.2021

Publizierdatum: 10. Juni 2021

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
34.44713.9124.22015.5813.5074.0971.98828.82928.958
-0,44%-0,09%-0,18%-0,38%-1,4%+0,02%-0,19%+0,30%+0,34%
  • US-Aktienmarkt und europäische Börsen treten auf der Stelle
  • Ölpreis klettert weiter und befeuert damit die bestehenden Inflationssorgen
  • Der heutige Tag verspricht Bewegung: EZB-Sitzung und US-Inflationsdaten als Treiber
  • Asiatische Märkte können heute Morgen leicht zulegen

Guten Morgen...Ich bewundere Pablo Picasso - niemand verkauft sein Öl so teuer wie er. Erst kürzlich wurde ein Bild des spanischen Malers für 85,4 Millionen Euro bei einer Auktion versteigert. Der Vorbesitzer hat sich an dem Bild mit dem Namen sitzende Frau am Fenster anscheinend satt gesehen und es sozusagen ausgemustert. Vielleicht hat er aber auch nur eine gute Gelegenheit gewittert: Der Kunstliebhaber hatte dieses Bild vor etwa acht Jahren erworben und damals lediglich 33,3 Millionen Euro bezahlt - eine schöne Rendite. Doch auch die Ölscheichs können sich aufgrund der jüngsten Entwicklung nicht beschweren, so hat der Ölpreis zuletzt neue Mehrjahreshöchststände erklimmen können. Der Brent-Ölpreis hat ein neues 2-Jahreshoch erreicht und auch die Ölsorte WTI nutzte die Gunst der Stunde. Diese stieg zur Freude der Ölinvestoren erstmals seit Oktober 2018 über die Marke von 70 US-Dollar. Die Gründe dafür sind mannigfaltiger Natur: Die Knappheit am Ölmarkt angesichts der weltweit starken Nachfrageerholung, der disziplinierten Einhaltung der Produktionsquoten seitens der OPEC und der nur unzureichenden Reaktion der Nicht-OPEC-Ölproduzenten sorgen für Preisauftrieb. An der Grenze zu Nordirland tobt hingegen der Würstchenkrieg: Nach dem Brexit hatte Großbritannien versprochen, die Ausfuhr von Lebensmitteln nach Nordirland zu kontrollieren. Doch die Briten halten sich nicht daran. Sie finden die EU zu penibel und sprechen von einem Sausage-War. Der Brexit geht somit in die nächste Runde. Ansonsten war der gestrige Handelstag von Zurückhaltung geprägt. Einen Tag vor Bekanntgabe der US-Inflationsdaten und der Sitzung der Europäischen Zentralbank trauten sich die Anleger nicht allzu sehr aus der Reserve. Die EU-Währungshüter dürften allerdings an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten - zu unsicher ist nach wie vor die Gemengelage an den Märkten.







Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,542%-0,485%-0,31%0,07%
GBP0,081%0,166%0,66%0,98%
USD0,125%0,241%0,78%1,43%
JPY-0,098%0,048%-0,03%0,07%
CHF-0,748%-0,593%-0,37%0,03%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20202-jährige Bonds
Deutschland-0,25%-0,58%-0,68%
UK0,73%0,20%0,06%
USA1,48%0,91%0,16%
Japan0,05%0,02%-0,12%
Schweiz-0,17%-0,449%-0,77%
EURUSD
USD1,2162-
CAD1,47331,2114
GBP*0,86221,4107
CHF1,08970,8958
AUD*1,57270,7733
JPY133,27109,56
SEK10,05938,2694
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d172,56
Öl Sorte Brent in USD/Fass71,75
Gold in USD/Feinunze1.885,60
IndexYTD in EUR31.12.2020
STOXX50E+15,32%3552,64
S&P 500+12,82%3756,07
NIKKEI-0,11%27444,17

S&P 500: Gelingt heute der nächste Ausbruch?

S&P 500: Gelingt heute der nächste Ausbruch?

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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