Frühindikatoren 10.07.2018

Publizierdatum: 10. Juli 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.7777.7562.78412.5443.2813.4602.22228.83122.265
+1,31%+0,88%+0,88%+0,38%+0,38%+0,35%+0,95%+0,50%+0,97%
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Guten Morgen...1,1740 USD...Kassandra muss vor der Türe bleiben. An der Börse geht es nicht um Politik, sondern um die Gewinne der Unternehmen. In Erwartung starker Quartalsberichte gingen die Anleger gestern ungeachtet des Handelskonfliktes guten Mutes in den Tag. Vor allem Banken waren auf der Gewinnerseite. Der S&P-Bankenindex zog knapp 3% an. Am Freitag präsentieren JP Morgan Chase, Wells Fargo und Citigroup ihre Zwischenbilanzen. Aber auch die Industrieunternehmen zogen stark an (im Schnitt um knapp 2%). Angetrieben wurden sie von Caterpillar (+4%). Investoren spekulierten, dass die Unternehmen dank der Steuersenkungen von Trump im zweiten Quartal mehr verdient haben. Deutlich mehr verdient haben. Dem Branchendienst Electrek zufolge hob Tesla (+3%) wegen neuer Zölle seine Preise in China drastisch an. Zu den Verlierern zählten sowas von gegen den Trend Twitter (-5%). Laut der Washington Post soll Twitter im Kampf gegen die Verbreitung von Falschmeldungen über seine Plattform in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Nutzerkonten pro Tag gesperrt haben. Einem Insider zufolge könnte dies im zweiten Quartal zu einem seltenen Rückgang der monatlichen Nutzerzahl geführt haben, wie die Zeitung weiter berichtete. Am Devisenmarkt war nach dem Rücktritt des britischen Außenministers Boris Johnson der Brexit das Hauptthema. Das Pfund geriet wie üblich unter Druck. May hat ihr zerstrittenes Kabinett am Freitag auf eine gemeinsame Linie zum Brexit eingeschworen. Danach strebt das Königreich - nach dem Austritt aus der EU am 29. März 2019 und einer Ende 2020 auslaufenden Übergangsfrist - ein Freihandelsabkommen für Güter und landwirtschaftliche Produkte an. Johnson folgte mit dem Schritt Brexit-Minister David Davis, der schon am Sonntag seinen Abschied eingereicht hatte. Die Börse in London profitierte vom schwachen Pfund erheblich.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,321%-0,181%0,26%0,87%
GBP0,719%1,005%1,30%1,51%
USD2,333%2,776%2,87%2,90%
JPY-0,044%0,115%0,07%0,23%
CHF-0,731%-0,518%-0,13%0,39%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,31%0,42%-0,67%
UK1,27%1,19%0,73%
USA2,87%2,41%2,57%
Japan0,04%0,05%-0,12%
Schweiz-0,08%-0,07%-0,74%
EURUSD
USD1,1741-
CAD1,54111,3124
GBP*0,88711,3235
CHF1,16550,9922
AUD*1,57300,7464
JPY130,53111,17
SEK10,24208,7205
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d162,61
Öl Sorte Brent in USD/Fass78,66
Gold in USD/Feinunze1.257,61
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-1,25%3.503,96
S&P 500+6,39%2.673,61
NIKKEI+1,29%22.764,94

GBP vs. US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-2)

GBP vs. US-Dollar mit Durchschnitt (SD +-2)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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