Frühindikatoren 10.07.2020

Publizierdatum: 10. Juli 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.70610.5483.15212.4892.2663.2611.71025.90322.407
-1,39%+0,53%-0,56%-0,04%-1,01%-0,76%-1,77%-1,17%-0,54%
  • Merkel und Rutte - Geld aus EU-Aufbaufonds an Reformen knüpfen
  • US-Experte Fauci: Einige Bundesstaaten haben sich zu früh geöffnet
  • USA erlassen Sanktionen gegen chinesische Beamte wegen Maßnahmen gegen Uiguren
  • Digitalsteuer: USA treiben Sanktionspläne gegen Frankreich voran

Guten Morgen...Der Virus hat an der Wall Street den Vorhang der Distanz heruntergerissen. Die neuen Infektionszahlen sind ein Protokoll der Hilflosigkeit. Ängste vor neuen Lockdowns haben die Aktienmärkte belastet. Anleger fürchten weitere Rückschläge für die wirtschaftliche Erholung, nachdem die Zahl der festgestellten Neuinfektionen in den USA auf einen Rekordwert gestiegen war. Jenseits des Atlantiks sind am Montag 60.565 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet worden. Es handelt sich um einen weltweiten Rekordwert seit Ausbruch der Pandemie. Die Zahl der neuen Todesfälle von infizierten Menschen lag den dritten Tag in Folge über 800. In 41 der 50 Bundesstaaten nahmen die Neuansteckungen in den vergangenen zwei Wochen zu. Die Amerikaner sind zunehmend gespalten, was etwa Maskenpflicht sowie Schul- und Betriebsöffnungen angeht. Auch in Mexiko steigt die Zahl der festgestellten Ansteckungen. Der Zuwachs bedeutet auch dort einen Rekordwert bei den täglichen Neuinfektionen. Trump will die Medikamentenpreise senken. Eine Schlappe für ihn durch den Supreme Court, die Richter entschieden, dass Trump seine Steuerunterlagen herausgeben muss, hat die Stimmung der Anleger ebenfalls getrübt. Trumps Umfragewerte sind wegen seines Vorgehens in der Virus-Krise im Keller. Sollte sein demokratischer Herausforderer Biden bei der Präsidentschaftswahl im November gewinnen, rechnen Börsianer mit einer strengeren Regulierung und höheren Steuern. Biden sprach sich für die Besteuerung von Konzernen wie Amazon auf Bundesebene aus. Ferner setzt er auf den Aufbau einer umweltfreundlichen Wirtschaft, die Unterstützung von Pflegepersonal und mehr Chancengleichheit für die schwarze Bevölkerung. Mit zusätzlich 700 Milliarden Dollar will Biden fünf Millionen Arbeitsplätze schaffen. Euro/US-Dolllar reagierte bislang kaum auf den Wahlkampf.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,438%-0,263%-0,36%-0,19%
GBP0,093%0,381%0,22%0,36%
USD0,266%0,484%0,29%0,56%
JPY-0,049%0,098%-0,07%0,00%
CHF-0,685%-0,507%-0,55%-0,32%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,46%-0,19%-0,68%
UK0,16%0,83%-0,09%
USA0,60%1,91%0,15%
Japan0,02%-0,02%-0,14%
Schweiz-0,45%-0,47%-0,71%
EURUSD
USD1,1270-
CAD1,53421,3610
GBP*0,89581,2582
CHF1,06140,9416
AUD*1,62600,6931
JPY120,54106,92
SEK10,43609,2587
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d176,52
Öl Sorte Brent in USD/Fass41,88
Gold in USD/Feinunze1.800,32
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-12,93%3.745,15
S&P 500-2,96%3.230,78
NIKKEI-4,27%23.656,62

Euro vs. US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Euro vs. US-Dollar mit Trend (SD +-1)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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