Frühindikatoren 10.10.2018

Publizierdatum: 10. Oktober 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
26.4317.7382.88011.9773.3343.3222.09726.38023.532
-0,21%+0,03%-0,14%+0,25%-0,03%+0,36%+0,10%+0,79%+0,27%
  • Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken. (Lothar Matthäus)
  • Amerikanische Börsenindizes bleiben in Reichweite ihrer Jahreshöchststände
  • Europa und Asien kämpfen hingegen erneut mit den Jahrestiefstständen
  • Internationaler Währungsfonds (IWF) warnt vor Börsenturbulenzen

Guten Morgen...1,1509...Der Sand ist zwar nicht im Kopf, aber eindeutig im Getriebe. An den Börsen läuft es derzeit nicht rund - zumindest abseits der USA. Während der amerikanische Aktienmarkt in der Nähe seiner Höchststände rangiert, kämpfen die meisten anderen Börsenindizes mit ihren Jahrestiefstständen. Dem DAX fehlen zu seinem Rekordhoch bei 13.559 Punkten mittlerweile fast 12% und auch der Eurostoxx 50 hat, bezogen auf das Jahreshoch bei 3.697 Zählern, nahezu 10% eingebüßt. Noch schlimmer sieht die Lage in Hong Kong aus: Dort knickte der Index gar um mehr als 20% ein, womit das Jahreshoch bei 33.154 Zählern in weite Ferne rückt. Verkehrte Welt: Das Niedrigzinsumfeld sollte Aktien in die Karten spielen, doch in Europa treten Aktionäre auf die Bremse. Anders in Amerika: Die Rendite von zweijährigen US-Staatsanleihen notiert zurzeit bei etwa 2,9%, diesen Stand gab es zuletzt im Jahr 2008. Der S&P 500 bringt es nach dem langjährigen Anstieg hingegen nur noch auf eine Dividendenrendite von aktuell 1,8%. Auch wenn dieser Äpfel-mit-Birnen-Vergleich etwas hinkt, zeigt er doch, dass es für die Amerikaner auch andere Möglichkeiten der Geldanlage gäbe. Bleibt abzuwarten, wann die US-Investoren ihre Risikoanlagen in sichere Gewässer bringen. Der Internationale Währungsfonds (IFW) nährt die Furcht vor Turbulenzen an den Finanzmärkten. Eine Eskalation der Handelskonflikte und wachsende geopolitische Risiken könnten zu abrupten Einbrüchen führen. Derzeit schöben die günstigen Finanzierungskonditionen für Unternehmen und Verbraucher die Weltwirtschaft noch an. Das gelte aber schon für eine Reihe von Schwellenländern nicht mehr, so der IWF. Als Folge gebe es weltweit moderate Belastungen für die Finanzstabilität. Trotz der IWF-Warnung sieht es heute zumindest nach einer kleinen Erholung an den Börsen aus. Die Hoffnung auf eine globale Jahresendrallye bleibt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,318%-0,156%0,44%1,05%
GBP0,805%1,085%1,55%1,78%
USD2,420%2,962%3,14%3,22%
JPY-0,076%0,130%0,13%0,34%
CHF-0,742%-0,531%0,04%0,59%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,55%0,42%-0,55%
UK1,72%1,19%0,92%
USA3,21%2,41%2,89%
Japan0,15%0,05%-0,12%
Schweiz0,09%-0,07%-0,71%
EURUSD
USD1,1512-
CAD1,48801,2929
GBP*0,87371,3170
CHF1,14090,9909
AUD*1,61520,7127
JPY130,10113,02
SEK10,46119,0861
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d158,09
Öl Sorte Brent in USD/Fass84,84
Gold in USD/Feinunze1.189,96
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-5,19%3.503,96
S&P 500+12,25%2.673,61
NIKKEI+7,41%22.764,94

Hang Seng Index

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