Frühindikatoren 10.12.2018

Publizierdatum: 10. Dezember 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.3896.9692.63310.7882.9363.0591.96425.73921.220
-2,24%-3,05%-2,33%-0,21%+0,63%+0,41%+1,10%-1,25%-2,12%
  • Deutsche Bahn: Fernverkehr wegen Warnstreiks bundesweit eingestellt
  • Japans Wirtschaft schrumpft im dritten Quartal stärker als erwartet
  • 415 Großinvestoren rufen zu Kampf gegen Klimawandel auf
  • China bestellt nach Festnahme von Huawei-Managerin US-Botschafter ein

Guten Morgen...1,1440 USD...I get the same old dreams same time every night. Fall to the ground. I'm out of my head can't take it. Zitat aus ''All Night Long''. Die Anleger können es noch nicht fassen, bisher konnten sie sich kaum vorstellen, dass die Politiker die Themen Brexit und Handelskonflikt tatsächlich eskalieren lassen- und eine Störung des Welthandels provozieren könnten. Bisher. Auch wenn der EuroStoxx50 am Freitag um 0,6% zulegte, so ist doch die Gesamtmarktverfassung schwach. Zunächst führten am Freitag überraschend schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt zwar zu einem Anstieg der Kurse, weil die FED für beschleunigte Zinserhöhungen weniger Gründe hat. Schon bald ging es wieder bergab. Die Affäre rund um Huawei schürte Sorgen, dass der Handelskonflikt die Weltwirtschaft ausbremst. Bekannte Technologieunternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon oder Netflix führten die Abwärtsbewegung an. Auf Wochensicht ergab sich für den für den S&P 500 ein Minus von 4,6%. Fresenius (-18%) verzeichnete den größten Tagesverlust der Firmengeschichte. Der Gesundheitskonzern verabschiedete sich von seinen Geschäftszielen bis 2020. Auch die anziehenden Ölpreise stützten die Börsen nur vorübergehend. Die Opec einigte sich auf eine Drosselung der Förderung. Dagegen schossen gegen den Trend die in den USA notierten Aktien des kanadischen Cannabis-Produzenten Cronos 21% in die Höhe. Der Hersteller von Marlboro-Zigaretten, Altria, kauft sich für USD 1,8 Mrd. ein. Die Deutsche Bahn hat wegen der Warnstreiks gleich landesweit den Fernverkehr eingestellt. Der Schritt gilt als aggressiv. Die Gewerkschaft fordert 7,5% mehr Geld. Die Deutsche Bahn hat dem ein 7-Prozent-Paket entgegengelegt. Auch die Forderungen der Gelbwesten-Bewegung in Frankreich machen die Anleger nervös. Diese laufen möglicherweise auf eine steigende Staatsverschuldung hinaus.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,315%-0,137%0,23%0,85%
GBP0,907%1,158%1,31%1,46%
USD2,771%3,101%2,77%2,84%
JPY-0,114%0,104%0,02%0,18%
CHF-0,739%-0,526%-0,15%0,34%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,25%0,42%-0,62%
UK1,27%1,19%0,74%
USA2,84%2,41%2,70%
Japan0,04%0,05%-0,14%
Schweiz-0,15%-0,07%-0,76%
EURUSD
USD1,1435-
CAD1,52021,3292
GBP*0,89701,2748
CHF1,12960,9877
AUD*1,58320,7221
JPY128,57112,42
SEK10,30809,0129
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d163,17
Öl Sorte Brent in USD/Fass62,03
Gold in USD/Feinunze1.249,92
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E-12,70%3.503,96
S&P 500+3,31%2.673,61
NIKKEI-1,99%22.764,94

Fresenius

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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