Frühindikatoren 10.12.2020

Publizierdatum: 10. Dezember 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
30.06912.3393.67313.3402.6703.5291.84526.37226.802
-0,35%-1,94%-0,79%+0,47%+1,31%+0,09%+0,08%-0,49%-0,06%
  • Cyber-Attacke gegen EMA - Daten von Pfizer und Biontech abgegriffen
  • Britische Arzneimittelbehörde warnt bei Personen mit Anaphylaxie-Risiko vor Pfizer/BioNTech-Impfstoff
  • US-Repräsentantenhaus stimmt für Nothaushalt - Morgen droht der Shutdown
  • Mayr-Melnhof kauft für 425 Mio Euro in Finnland zu

Guten Morgen. Der Gesprächsfaden bei den Brexit-Gesprächen ist dünn, aber er ist noch nicht gerissen. Nach neuen Kursrekorden im frühen Handel an der Wall Street haben viele Anleger, besonders in Techwerten, Gewinne mitgenommen. Seit Jahresbeginn hat der Nasdaq 100 um kaum glaubliche 45% zugelegt. Facebook-Aktien verloren bis zu 4%. Die US-Regierung und 48 Bundesstaaten verklagen Facebook wegen des Vorwurfs des unfairen Wettbewerbs. Seit Anfang November war der Dow um rund 14% gestiegen, auch nicht schlecht. Wie euphorisch die Stimmung trotz der Tagesverluste insgesamt bleibt, zeigte der IPO des Essensauslieferers Doordash. Die Aktien wurden zu je 102 US-Dollar emittiert. Das galt eigentlich schon als sportlicher Preis. Zum Ende des ersten Handelstages kosteten die Aktien knapp 190 Dollar. Nach zwei Fällen von allergischen Reaktionen bei den Impfungen in Großbritannien mit dem Vakzin von BioNTech und Pfizer rät die britische Arzneimittelaufsicht von Impfungen bei Menschen mit einer erheblichen allergischen Vorgeschichte ab. Die Behörden in den USA und Europa prüfen gegenwärtig noch eine Zulassung. Die FDA dürfte noch heute eine Empfehlung abgeben. In einem am Dienstag veröffentlichten Dokument hatte die US-Arzneimittelbehörde bereits erklärt, keine Bedenken zu haben. In Europa freilich dürfte das noch bis Jahresende dauern. Die lange Zeitverzögerung stößt auf erhebliche Kritik unter Experten. Die verstörende Fragen, die sich die EMA gefallen lassen muss, lautet wohl, wie viele Menschenleben diese lange Verzögerung in Europa kosten wird? Wie hoch ist der wirtschaftliche Schaden? Im Streit über das billionenschwere EU-Finanzpaket hat Ungarn den Sieg für sich beansprucht. Der Existentialist Malraux hat es vorausgesehen: In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,545%-0,507%-0,49%-0,29%
GBP0,037%0,112%0,22%0,44%
USD0,221%0,336%0,43%0,90%
JPY-0,104%0,051%-0,06%0,02%
CHF-0,790%-0,623%-0,58%-0,30%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,61%-0,19%-0,77%
UK0,26%0,83%-0,08%
USA0,92%1,91%0,15%
Japan0,02%-0,02%-0,13%
Schweiz-0,49%-0,47%-0,77%
EURUSD
USD1,2094-
CAD1,54791,2794
GBP*0,90501,3362
CHF1,07500,8887
AUD*1,61890,7470
JPY126,28104,41
SEK10,24948,4738
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d178,19
Öl Sorte Brent in USD/Fass49,06
Gold in USD/Feinunze1.839,26
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-5,77%3.745,15
S&P 500+5,38%3.230,78
NIKKEI+9,30%23.656,62

Nasdaq im Wonderland mit Trend (SD +-0,6)

Nasdaq im Wonderland mit Trend (SD +-0,6)

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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