Frühindikatoren 11.02.2019

Publizierdatum: 11. Februar 2019

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
25.1067.2982.70810.9072.9643.1362.04428.03920.333
-0,25%+0,14%+0,07%-1,05%-1,26%-0,48%-0,33%+0,33%-2,01%
  • Aktienkurs von Wirecard im freien Fall
  • Brexit: May lehnt Forderung der Opposition nach Zollunion mit EU ab
  • Trump und seine Mauer - USA droht schon wieder der Shutdown
  • Mitte Februar ist ein hochrangiges Treffen im Handelsstreit zw. China & USA geplant

Guten Morgen...1,1324...Ein altes Sprichwort besagt: Bier auf Wein, das lass' sein - Wein auf Bier, das rat' ich dir. Selten hat ein Sprichwort so gut gepasst wie aktuell zur Situation bei Wirecard. Zuletzt hat der deutsche Tech-Wert durch seine heftigen Ausschläge sogar den DAX bewegt. Der Zahldienstleister geriet vor wenigen Tagen in die Fänge von wilden Spekulationen. Diese hatten zur Folge, dass die Aktie innerhalb kürzester Zeit mehr als die Hälfte ihres Börsenwertes bezogen auf ihren ehemaligen Höchstkurs einbüßte. In der Spitze betrug die Marktkapitalisierung von Wirecard EUR 24,4 Mrd. Um diese Zahl besser einordnen zu können, die Deutsche Bank hatte zeitgleich einen Börsenwert von EUR 20,2 Mrd. Die Deutsche Bank wurde 1870 gegründet, während die Firmenhistorie von Wirecard gerademal ins Jahr 1999 zurückreicht. In knapp 20 Jahren hat es Wirecard geschafft, in den DAX-Olymp aufzusteigen. Damit war der zweite Teil des eingangs erwähnten Sprichwortes erreicht. Denn, früher war der Unterschicht das Bier vorbehalten. Erst wenn man gesellschaftlich Aufstieg, konnte man sich Wein finanziell leisten. Nun scheint es fast so, als würde Wirecard, wenn sich die Anschuldigungen um die rätselhaften Vorgänge in Singapur erhärten sollten, wieder in den Genuss von Bier kommen. Die eigens von Wirecard beauftragten Juristen fanden demnach Belege für schwere Vergehen wie Urkundenfälschung. Es gebe Grund zu der Annahme, dass diese Fälschungen andere Taten verdecken sollten, etwa Betrug, Untreue, Korruption oder Geldwäsche. Neuerliche Shutdown-Ängste in den USA machen die Runde. Zudem läuft die Zeit für eine Lösung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit davon. Die beiden Parteien haben sich im Zollstreit ein Ultimatum für den 1. März gesetzt. Dennoch kann der chinesische Aktienmarkt heute mehr als 1,5% zulegen, während man in Hong Kong auf der Stelle tritt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,308%-0,109%0,10%0,63%
GBP0,883%1,142%1,17%1,33%
USD2,698%2,936%2,49%2,64%
JPY-0,090%0,099%-0,02%0,13%
CHF-0,710%-0,516%-0,31%0,13%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,09%0,42%-0,58%
UK1,15%1,19%0,71%
USA2,63%2,41%2,47%
Japan-0,03%0,05%-0,17%
Schweiz-0,30%-0,07%-0,78%
EURUSD
USD1,1326-
CAD1,50391,3282
GBP*0,87531,2937
CHF1,13260,9999
AUD*1,59450,7101
JPY124,52109,93
SEK10,49939,2690
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d166,75
Öl Sorte Brent in USD/Fass61,87
Gold in USD/Feinunze1.311,71
IndexYTD in EUR31.12.2018
STOXX50E+4,48%3.001,42
S&P 500+9,39%2.506,85
NIKKEI+2,56%20.014,77

Wirecard stürtzt ab!

Wirecard stürtzt ab!

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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