Frühindikatoren 11.05.2017

Publizierdatum: 11. Mai 2017

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
20.9436.1292.40012.7573.0763.6462.14925.07919.980
-0,16%+0,14%+0,11%+0,07%-0,34%-0,09%+0,61%+0,25%+0,18%
  • Telekom-Überschuss bricht wegen Großbritannien-Beteiligung ein
  • Verband kritisiert China nach Solarworld-Insolvenzankündigung scharf
  • Snap - Kurseinbruch bei erster Bilanzvorlage
  • Boeing setzt vorübergehend Testflüge mit 737 Max aus

Guten Morgen... USD 1,0870...Die Probleme im politischen Washington haben sich angewöhnt uns lautlos zu umzingeln. Die Entlassung von FBI-Chef Comey durch Trump könnten die Auseinandersetzung zwischen dem Kongress und Trump verschärfen. Einige Politik-Beobachter vermuten, dass diese Angelegenheit die Verabschiedung von Trumps Wirtschaftsprogramm im Parlament erschweren könnte. Vermutlich vermuten sie da richtig. Die Börsen tendierten seitwärts. Walt Disney (-2,2%) bekommt in seiner Kabelsparte die wachsende Konkurrenz von Online-Angeboten zu spüren. Vor allem beim Sportsender ESPN liefen Mickey Mouse die Abonnenten weg. Zugleich stiegen dort aber die Ausgaben für Übertragungsrechte. Insgesamt stieg der Disney-Umsatz dennoch, weil die neue zauberhafte Filmversion von ''Die Schöne und das Biest'' Geld in die Kassen spülte. Auch ein neuer Freizeitpark in China trieb das Geschäft an. Das Geschäft mit Botox, könnte das Disney-Biest gut gebrauchen, ist auch nicht mehr, was es einmal war. Allergan (-3,7%) schrieb im vergangenen Vierteljahr jedenfalls rote Zahlen. Uhr geht falsch: Der Umsatz des US-Uhrenbauers Fossil (-20%) ging stärker zurück als erwartet. Für Abercrombie & Fitch (+12%) gibt es, oder besser hofft man, dass es sie gibt, mehrere Interessenten für die schwächelnde Modefirma. Der Chip-Hersteller Nvidia (+18%) hat einen überraschend großen Umsatzsprung von etwa 50% ausgewiesen. Sehr fein. Dank eines robusten Kreditwachstums steigerte die ING Bank (+1,3%) ihren Vorsteuergewinn um 39% und damit stärker als gedacht. Kursverluste der italienischen Banken lasteten allerdings auf der Branchenstimmung ( BPER Banca -5,7%, Abschreibungen halbierten den Quartalsgewinn). Weniger fein. Der Snapchat-Betreiber Snap (nachbörslich -20%) kämpft mit deutlich geringeren Zuwachsraten bei der Nutzerzahl und hat seine Aktien damit tief in den Keller geschickt.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,329%-0,124%0,22%0,83%
GBP0,315%0,675%0,86%1,22%
USD1,181%1,788%1,96%2,29%
JPY0,002%0,144%0,08%0,25%
CHF-0,727%-0,483%-0,26%0,16%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20162-jährige Bonds
Deutschland0,43%0,21%-0,64%
UK1,17%1,24%0,14%
USA2,40%2,44%1,35%
Japan0,05%0,05%-0,17%
Schweiz-0,03%-0,19%-0,84%
EURUSD
USD1,0865-
CAD1,49261,3737
GBP*0,83981,2932
CHF1,09641,0090
AUD*1,47920,7344
JPY124,10114,22
SEK9,69428,9230
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d160,60
Öl Sorte Brent USD/Fass50,46
Gold in USD/Feinunze1.219,56
IndexYTD in EUR31.12.2016
STOXX50E10,80%3.290,52
S&P 5003,24%2.249,26
NIKKEI3,72%19.114,37

Walt Disney in USD mit Regression in log. Darstellung

Walt Disney in USD mit Regression in log. Darstellung

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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