Frühindikatoren 11.05.2018

Publizierdatum: 11. Mai 2018

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.7407.3402.72313.0233.5003.5702.22531.23822.700
+0,80%+0,89%+0,94%+0,62%+1,18%+0%+0,50%+1,39%+0,90%
  • US-Inflation zieht an - Höchster Stand seit über einem Jahr
  • USA wollen mit Verbündeten über neues Iran-Abkommen sprechen
  • EU betont Selbstverteidigungsrecht Israels nach Angriff auf Golan-Höhen
  • Puigdemont macht Weg für Regierungsbildung in Katalonien frei

Guten Morgen...1,1910 USD...Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl. Zitat Andi Möller (ex Fußballprofi). Vom Feeling her haben die Aktienanleger derzeit ein ganz gutes Gefühl. Nachlassende Zinsspekulationen haben den US-Börsen gestern jedenfalls Unterstützung verliehen. Teureres Benzin hat die US-Verbraucherpreise im April so kräftig steigen lassen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Sie erhöhten sich um 2,5% zum Vorjahresmonat (März +2,4%). Besonders stark verteuerte sich Benzin mit 13,4%, nachdem die Ölpreise gestiegen waren. Sie sind in dieser Woche noch weiter gestiegen, nachdem Trump neue Sanktionen gegen das Ölförderland Iran angekündigt hat. Experten rechnen damit, dass dies die Inflation weiter befeuern dürfte. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen, die zuletzt auf bis zu 3,03% angestiegen waren, fielen wieder unter die psychologisch wichtige 3%-Marke. Der Preis der Nordseesorte Brent stieg weiter an. Anleger befürchten einen Versorgungsengpass als Folge neuer US-Sanktionen gegen den Iran, der für vier Prozent der weltweiten Förderung steht. US-Energietitel profitierten von den hohen Ölpreisen (ExxonMobil +2,2%). Ein Aktienrückkaufprogramm hob die Aktien des Chipherstellers Qualcomm um mehr als drei Prozent in die Höhe. Europas Aktienbörsen fanden bei geringen Umsätzen zu Christi Himmelfahrt keine einheitliche Richtung. Zum einen drückte die Aussicht auf ein Regierungsbündnis der Populisten in Rom die Börse in Mailand. Zum anderen waren die Anleger in Frankfurt auch wegen der guten Vorgaben aus den USA in Kauflaune. Am Euro perlte die Entwicklung in Rom ab. Im Dax gab es gestern zahlreiche Dividendenabschläge unter anderem bei E.ON und Adidas und daher einen sehr technisch geprägten Handel. Die Siemens-Aktien setzten auf ihr fast vierprozentiges Plus vom Mittwoch angesichts guter Quartalszahlen noch gut 1% drauf.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,326%-0,189%0,38%0,98%
GBP0,672%0,957%1,34%1,58%
USD2,355%2,768%2,90%2,98%
JPY-0,039%0,113%0,09%0,25%
CHF-0,720%-0,517%-0,02%0,45%
10-jährige BondsRenditeper 29.12.20172-jährige Bonds
Deutschland0,56%0,42%-0,57%
UK1,42%1,19%0,78%
USA2,97%2,41%2,53%
Japan0,05%0,05%-0,13%
Schweiz0,05%-0,07%-0,73%
EURUSD
USD1,1914-
CAD1,52091,2760
GBP*0,88071,3527
CHF1,19511,0029
AUD*1,58220,7527
JPY130,35109,42
SEK10,30208,6484
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d159,07
Öl Sorte Brent in USD/Fass77,36
Gold in USD/Feinunze1.319,83
IndexYTD in EUR29.12.2017
STOXX50E+1,88%3.503,96
S&P 500+2,55%2.673,61
NIKKEI+3,41%22.764,94

ExxonMobil in US-Dollar mit Regression

ExxonMobil in US-Dollar mit Regression

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Christian Fegg (Tel. +43-662-885511-2670) e-mail: christian.fegg@schoellerbank.at

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Die Zahlenangaben beziehen sich auf die Vergangenheit. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Unter Umständen kann es bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Die Interessentin bzw. der Interessent sollte sich hinsichtlich der konkreten steuerlichen Auswirkungen des Investments von einem Steuerberater beraten lassen.

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