Frühindikatoren 11.05.2020

Publizierdatum: 11. Mai 2020

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Dow JonesNasdaqS&P 500DAXATXSTOXX50EMSCI UKHSINIKKEI
24.3319.1212.93010.9042.2472.908024.64820.461
+1,91%+1,58%+1,69%+1,35%+0,99%+0,96%+0,00%+1,73%+1,40%
  • Medien - Japan plant weiteres Rettungspaket - NIKKEI steigt
  • London - Johnson verkündet erste vorsichtige Schritte aus dem Lockdown
  • Zweitgrößte Airline Lateinamerikas stellt Insolvenzantrag
  • US-Finanzminister - Arbeitslosigkeit wird wohl noch mehr steigen

Guten Morgen...Es mag der Tag kommen, an dem ein Virus die Menschheit zu Fall bringt, aber dieser Tag ist noch fern. Obschon die Viruskrise in den USA für den massivsten Jobabbau seit der Zeit der Großen Depression in den 1930er Jahren sorgte, tendierte die Wall Street deutlich fester. Allein im April wurden 20,5 Millionen Stellen gestrichen. Die Arbeitslosenquote schnellte auf 14,7% von 4,4% hoch. Die Stimmung der Anleger war nicht so schlecht, weil der schlechteste Bericht in der Nachkriegsgeschichte nicht noch schlechter war. In einem Anhang des Arbeitsministeriums zum Arbeitsmarktbericht hieß es allerdings, die tatsächliche Zahl zum Stellenabbau dürfte um 7,5 Millionen höher als offiziell genannt sein. Zudem hob die langsame Lockerungen in vielen Ländern die Stimmung der Anleger. Frankreich lockert aufgrund der abflachenden Fallzahlen ab heute die strengen, seit acht Wochen geltenden Beschränkungen. Nach wochenlangen Einschränkungen für Bürger und Wirtschaft hat auch der britische Regierungschef Johnson erste Lockerungen angekündigt. Als neue Leitlinie kündigte er stay alert (seid vorsichtig) nach bislang stay at home (bleibt zu Hause) an. Die Regierung in Japan will ein zweites Hilfspaket auflegen. Es umfasst Subventionen für Firmen, die mit sinkenden Verkaufszahlen und hohen Mietpreisen zu kämpfen hätten und böte Unterstützung für Studenten, die ihre Teilzeitarbeitsplätze verloren haben, hiess es. Japan hatte erst im April, als wir noch vor zwei Tassen Cafe waren, ein Rekordpaket von 1,1 Billionen Dollar für Konjunkturprogramme auf den Weg gebracht. Die zweitgrößte Airline Lateinamerikas Avianca hat gestern Antrag auf Insolvenz gestellt. Der enorme Andrang auf Tickets für die Wiedereröffnung von Disneyland Shanghai (Walt Disney +3,4%) ist ein Zeichen der Hoffnung. Der Park war rund dreieinhalb Monate geschlossen.

Interbank3 Monate12 Monate5 Jahre10 Jahre
EUR-0,246%-0,075%-0,30%-0,13%
GBP0,373%0,747%0,36%0,45%
USD0,435%0,783%0,33%0,64%
JPY-0,032%0,125%-0,06%-0,01%
CHF-0,612%-0,453%-0,62%-0,36%
10-jährige BondsRenditeper 31.12.20192-jährige Bonds
Deutschland-0,54%-0,19%-0,77%
UK0,24%0,83%-0,01%
USA0,69%1,91%0,16%
Japan0,01%-0,02%-0,17%
Schweiz-0,53%-0,47%-0,68%
EURUSD
USD1,0840-
CAD1,50811,3912
GBP*0,87311,2415
CHF1,05260,9708
AUD*1,65600,6545
JPY115,95106,97
SEK10,59039,7686
* dargestellt ist GBP bzw. AUD vs USD
BUND FUT 6% DE/d173,77
Öl Sorte Brent in USD/Fass30,56
Gold in USD/Feinunze1.705,02
IndexYTD in EUR31.12.2019
STOXX50E-22,35%3.745,15
S&P 500-6,21%3.230,78
NIKKEI-9,12%23.656,62

Walt Disney in US-Dollar

Walt Disney in US-Dollar

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung

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